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1,2 (1869) Die Herren v. Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen 1570 - 1798 : aus archivalischen Quellen
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Amelsbüren, und hielt ihm, wie er selbst in den 1641niedergeschriebenen Familien-Notizen sagt, einen pteda-gogum, bis er 1605 nach Münster auf die Schule kam.Nach dort vollendetem Cursus besuchte er mehrerefremde Universitäten und machte endlich im Jahre 1623eine Reise durch Frankreich, wo er sich längere Zeitin Paris aufhielt, weil damals der dortige Hof als allei-niger Sitz aller feinen Bildung betrachtet wurde. DasJahr darauf starb sein Vater, wodurch er zum Besitzerder väterlichen Güter gelangte.

Laut Urkunden aus den Jahren 1609, 12, 21, 25,26, 31, 46 und 52 bestand die Abfindung seiner Schwe-stern in Folgendem:

Gudula, Anna, Odilia und Richmond erhielten je4400 Thlr.

Metta, welche einige 1000 Thlr. von ihrer Gross-mutter, Frau v. Travelmann zu Ebeling, und von ihrerTante, Benedicta v. Droste, geerbt halte, erhielt, imGanzen 7000 Thlr,

Benedicta erhielt 1000 Thlr. Capital und jähiAich:

10 Thlr. Rente,

10 Fuder Holz,

1 fette Kuh,

3 Malter Roggen,

6 Malter Gerste,

4 Scheffel Weizen,

2 fette Schweine,

1 Scheffel Bohnen,

1 Scheffel Erbsen,

1 Fass Butter zum Werth von 6 Thlr.

Catharina erhielt ein Capital von 3945 Thlrn., wo-von nach ihrem Tode 1000 Thlr. dem Hause Hülshoffwieder zufallen sollten.

Ausserdem erhielt aus dem Vermächtnisse des Bru-ders Bernhard: