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2 (1877)
Entstehung
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376
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Dic militärische Laufbahn des Fürsten Ferdinand war mitdem dreißigjährigen Stiege nnd dem westphälischen Frieden nichtabgeschlossen. Als darnach Oesterreich nnfs Nene in den Krieghineingezogen wurde, und zwar in jenen nordischen Krieg, dender kampflustige König Karl Gustav vo» Schwede» gegcu Pole»,Brandenburg und Dänemark führte, auf deren Seite Oesterreichtrat, ergab sich auch für den Fürsten Ferdinand neue Gelegen-heit zu kriegerischen Thatcn. Im Jahre 1657 verlieh ihm derKaiser ein Regiment Infanterie zu 10 Compagnien, jede Com-paguie zu 145 Mann. Als Werbegelder wurde ihm die Summevon 17.800 Gulden bewilligt'). An der Spitze dieses Regimentszog er alsdann nach Norden H. Der Kaiser sendete zwei Armeenseinen Verbündeten zu Hülfe; die eine unter Befehl von Monte-cuculi zog nach Holstein und Dänemark, die andere unterDes Souchcs, unter welchem Ferdinand schon früher gedienthatte, erhielt zunächst die Aufgabe, Polen von den Schwedenbefreien zu helfen. Zu dieser Armee gehörte Fürst Ferdinandmit seinem Regiment. Nach der Befreiung Polens machte er1659 den Feldzug unter Des Touches in Pommern mit undnahm tapfer Antheil an all den verschiedenen Unternehmungen,insbesondere auch an der schwierigen Belagerung von Stettin.Ferdinands Regiment litt außerordentlich und kehrte sehr ge-schwächt nach dem Tode Karl Gustavs und geschlossenem Frie-den in die Hcimath zurück. Ferdinand selbst litt ebenfalls an denFolgen der ausgestandenen Mühen und Strapazen, entsagte demMilitärdienst und zog sich ganz nach Krumman, seiner eigentlichenResidenz, zurück. Hier starb er aber 1666 schon wenige Jahredarnach ^).

Fürst Ferdinand hatte sich im Jahre 1650 mit DorotheaAnna, Tochter des Grafen Philipp Jakob von Lodron nndWittwe des Grafen Matthias Gallas, vermählt. Da er keine

9 Archiv des Finanzmimst.

9 Umatrnin tünrom VIII. 1052.

9 Walberg, kensato^ia.