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sind tüchtig in eincm gewissen klaren nnd bedeutenden Stil, wieer anch den späteren Italienern als Traditian der alten Schulenzu eigen ist, aber sie sind zu kalt nnd aberflächlich, entbehrender Empfindung nnd der Eharakteristik.
Das Palais in der Roßau war sa sitnirt, daß vor dem-selben nach der Stadtseitc ein großer halbrunder Hof sich befand,der von niederen Gebäuden umgeben war; ei» Thcil derselbenist weggerissen nnd hat einem Gitter Platz gemacht. Der Gartenlag nach hinten und erstreckte sich in die Tiefe. Er war ganzin dem neuen französischen Stile gehalten mit regelmäßigerHanptanlage, Hecken nnd geschnittenen Bäumen und Blnmen-partcrres. Im Hintergrunde schloß ein reizender offener, luftigerPavillon die Perspective; zu ihm führten von zwei Seiten Mar-mortreppen hinauf, die Bassin und Brunnen einschlössen. Sicwurden im Anfang dieses Jahrhunderts unter dem Einfluß desromantischen Ruinengeschmacks weggerissen und durch zwei um-bnschte Aufgänge ersetzt, an welche sich allerlei künstliches, rninen-haftcs Gemäuer anschloß. Auch der Pavillon wurde im Jahre1873 abgetragen, um für den Bau eines neuen Palastes Platzzu machen. Der Garten war schon früher im englischen Garten-stil so gänzlich umgewandelt worden, daß von der ursprüng-lichen Anlage, von seinen Alleen, Wasserkünsten, Statuen u. s. w.nichts übrig geblieben ist, als was mit den Gebäuden in Ver-bindung stand.
Palast und Garten scheinen im Jahre 1702 so ziemlichvollendet gewesen zu sein, denn in diesem Jahre erlangte derFürst die Quartierbefrciung sowohl für die Orangerie, welchevor dem Garten lag und noch heute existirt, wenn anch zuanderen Zwecken verwendet, sowie für den Garten nnd seineBauten. Der Fürst wendete dann seine Bauthätigkeit dem neuenStadtpalais zu, für welches er schon im Jahre 1694 die Frei-häuser hinter dem Landhause an der Löwelbastci gekauft hatte.
Zu diesem Gebäude, dessen Hauptfatzäde sich der Schenken-straße oder heutigen Bankgasse zuwendet, während die eine Seite
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