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die beständige Versorgung seiner Tafel mit Wildpret, weil um»es dcm Feinde auch gcthan habe und er es um sa mehr ver-laufen könne; und als der schwedische General Graf Königsknnrk,der Eroberer Prags, abzog, nahm er von diesen fürstlichenHerrschaften nicht bloß die sämmtlichen Fasanen, sondern auchden Fasanenjägcr mit, um sie, den einen wie die anderen, ansseine Besitzungen im Bremischen zu verpflanzen. Zu den Leidendes Krieges, dem häusigen Abbrennen der Höfe und Dörfer,der Beraubung der Ernte und des Korns für die Aussaat, sodaß die Ernte für das nächste Jahr nicht bestellt werden konnte,zur Hinwegnahme der Arbeits- und der Nährthiere kam nochdie, wenn auch lässig, doch gewaltsam betriebene Wiedereinführungdes Katholicismns, welche viele Bewohner hinwegtrieb. So ver-ödeten diese Herrschaften in Bestand und Cuktur und die Zahlder Bewohner sank auf einen geringen Thcil dessen zurück, wassie vor dcm Kriege gewesen war >).
Unter solchen Umständen erforderte die Wiederaufrichtungdieser Herrschaften, die Wiederherstellung aller Gebäude, die Er-neuerung der Cuktur, die Wiederbevölkernng nicht bloß viele undbedeutende Opfer, sondern auch alle Umsicht, Blühe und Sorg-falt von Seiten eines so bedeutenden und organisatorischen Ver-waltnngstalents, wie es Fürst Karl Eusebius besessen zu habenscheint, der trotz aller Kriegsschicksnle beständig bemüht war, dasGanze und Zerstreute seiner verschiedenartigen Besitzungen einemgenauen, wohlgeordneten, regelmäßigen System der Verwaltungzu unterwerfen. Zu diesem Zwecke war auch er es gewesen, derzuerst eine umfassende Buchhaltung eingeführt oder organisirthatte. Diese Buchhaltung hatte ihren ursprünglichen Sitz zuFeldsberg, wie auch die Hofkanzlei, welche aber einmal im Jahre1663 vor dem Einbruch der Türken insgesammt nach Schwarz-kosteletz flüchten mußte, wo sie fast ein Jahr lang blieb.
y Horkg, Dcnkbuch von Schwor,;kostelctz, Monuscr. der Licchtenst.Bibliothek.
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