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2 (1877)
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Rechnungen und Gegenrechnungen erforderten mehrere Jahre,bis Maximilian in den vollen Besitz eintrat und als Besitzerin die Landtafcl eingetragen wurde '). Auch das Gut Lnchat-schowitz erhielt er in ähnlicher Weise, doch verkaufte er es schonwieder 1626, bald nachdem er es erhalten hatte, an WenzelBarthodrysky'), Morschitz gehörte zu den confiöcirtcn GüternWenzel Friedrich von Zierotins und wurde an Fürst Maximilianum 60,360 Gulden abgelassen-'), von diesem aber 1633 demvon ihm gestifteten Paulanerkloster zu Wranan geschenkt. Diesemblieb es bis zur Aufhebung des Klosters 1784 ').

Maximilian machte auch sonst verschiedene Ankäufe, 1618hatte er drei Dörfer neben der Herrschaft Blumenau, nämlichRostany, Ottiniowes und Hartmanitz, um 13.000 Gulden voneinem Fräulein von Dronowitz gekaust-°>). Sie gehörten zur Herr-schaft Staitz. Im Jahre 1622 kaufte er von Margaretha Kalch-gruber ein Freihaus zu Wien in der Herrengasse und im folgen-den Jahre ein anderes, das unmittelbar daranstieß, von denHerren von Lamberg"). 1630 vergrößerte er die HerrschaftSteinitz durch den Ankauf des Gutes Urschitz mit Feste undZubehör von Anna Salomenn Podstatzky um 22.000 Gulden ^).

Von seinen verschiedenen Besitzungen scheint Fürst Maxi-milian Ravensburg am meisten geliebt zu haben. Zwar war eröfter auf Butschovitz, wie viele Urkunden bezeugen, wenn ihnaber nicht der Kriegs- und Staatsdienst oder sonst Geschäfte

>) Wolny, Markgr. Mähren II. Bd. 2. Abth. 472. Hier ist allesangeführt, was znr Herrschaft Steinitz gehörte. Verschiedenes über Kaufund Verhandlungen im Archiv des Finanzminist.; Pilarz, Klar. bist. III.162. 166; Schriften der hist.-stat. Section der mähr.-schles. GesellschaftXVI. 241. 242.

2) Liechtenst. Archiv. I. 183.

2) Schriften der hist.-stat. Section der mähr.-schles. GesellschaftXVI. 266, wo die gleiche Summe in Thalern angegeben.

st Wolny, a. a. O. V. 669. 680.

0 Liechtenst. Archiv H. g 1 (Fol. 175).

°) Ebendort II. X. 20. 19 (Fol. 221).

st Wolny, a. a. O.