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Tzauschcn, d, i. Hofdienern des Snltanö, und drei Janitscharcn,welche als Führer mit nach Constantinopel gehen sollten, sammtderen Dienern. Ohne besondere Unfälle oder Begebenheiten fuhrman die Donau hinab, indem man sich von Zeit z» Zeit vcr-proviantircn maßte, da die Gegend zu beiden Seiten, obwohlgrün und lustig anzusehen, doch öde und wenig bewohnt war.Zuweilen kam ein Schiff in die Mühlen am Ufer, zuweilen indie Strudel. Am 16. erreichte man Petcrwardein und Carlowitz,wo man einen Wein fand so gut, wie man ihn seit Wien nichtgetrunken hatte. Auch hier wie anderswo mußten die ChristenLebensmittel auf die Schiffe bringen, doch wurde ihnen das ander Steuer, die sie dem Sultan zu zahlen hatten, abgezogen.Die Nacht blieben sie der Mündung der Theiß gegenüber inSalankcmen, wo wie gewöhnlich die türkische Begleitung zurUnterhaltung allerlei barbarische Spiele trieb. Am nächstenTage kam man nach Belgrad, wo man die Schiffe verlassenund sich zur Landreise rüsten mußte. Die Herren fuhren infünf Kutschen, dann kam des Gesandten Heerwagen, und daraufacht Landkutschcn, zu denen der Hofmeister in Belgrad noch dreiaufnehmen mußte, zwei für die Köche und die Küche, eine fürdie Kranken.
Am 19. September nahm die Landreise ihren Anfang;das erste Lager wurde in Klein-Bnlcowar in Serbien aufge-schlagen, das zweite in Groß-Bulcowar, das dritte in Wadaschin,das vierte in Iagodna. Man fand das Land sehr unbewohnt,so daß man nur alle fünf bis sechs Meilen auf eiue Caravan-serai stieß, und auch diese waren meist schlecht. Erst Iagodna schienein besserer Ort zu sein, mit steinernen Caravanseraien, Moscheen,Brunnen und Bädern aus Marmor, welche letztere sich übrigensan allen Orten fanden. Am fünften Tage kam man nach Ba-rakin; auf dem Wege dahin hatte man die Morava zu passircn,welche Serbien und Bulgarien trennt. In Barakin fand maneine bessere, mit Blei gedeckte Caravanserai mit Zimmern dabei,während die gewöhnlichen nur ein Dach für etliche hundert