Druckschrift 
2 (1877)
Entstehung
Seite
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Botschafter für die Dauer seines Aufenthaltes zur Ehrcnbcglci-tung beigegeben worden sei '). Ans dieser und anderen Nach-richten ersehen wir auch, daß Hartman» fort und fort in öffent-lichen und kaiserlichen Angelegenheiten verwendet wurde, obwohler die Stelle eines RegierungSrathcs bereits 1974 wieder niedergelegt hatte. Am 5. Januar 1977 wurde der böhmischen Kammerbekannt gemacht, daß Se. Majestät der jetzt regierende KaiserRudolf II. dein Hartmann von Liechtenstein, welchen KaiserMaximilian II. schon zu höchstseincm Rathe an- und aufge-nommen hatte, den schon vorher gehabten und des HanfesOesterreich wegen wohlverdienten RathStitcl aufs Nene verliehenhabe. In demselben Jahre noch trug der Kaiser ihm auch eineHofkammcrrathsstclle an, die er aber wegen seiner sonstigenmannigfaltigen Obliegenheiten nicht annehmen konnte. Dagegenfnngirte er als kaiserlicher Commisfär in einer Streitsache überdie Herrschaft Starhemberg zwischen dem damaligen Besitzer Fer-dinand von Taxis und dessen Nachfolger Hans von Heissenstein ^).Gleichfalls in diesem Jahre wurde Hartmann wieder um einDarlehen für den Staat ersucht, und zwar von 99.999 Gulden,und da er sich hiezu bereit erklärte, so wurde angeordnet(18. November 1977), daß die Städte Olmütz, Brünn, Znaimund Jglau die Verschreibnng als Bürgen unterfertigen sollten»).Die Verschreibnng datirt vom 1. Januar 1978 und lautet so:„Wir Rudolf :c. bekennen, daß uns anjetzo der wohlgeborneunser Rath und lieber getreuer Hartmann Herr von Liechten-stein und Nikolsburg und seine Brüder, im Nahmen und anstattihres unmündigen Bruders Georgen Hartmann auf sondere mitihm getroffene Vergleichung gehorsamst bewilliget, uns in An-sehung unserer obliegenden beschwerlichen Kriegs- und anderenAusgaben 5999t) Gulden rheinisch von Dato an zu rechnen,auf sechs nach einander folgende Jahre darzuleihen und bei uns

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») A. a. O.