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unaufgefordert still liegen zu lassen, dcrgestaltcn, daß ihnen,ihren Erben aber dieses Briefs Inhabern das 109 sl. jährlichmit 6 fl, verintressirt, auch solche Verzinsung nach AnSgang einesund des andern Jahres nllwegcn zu der Hnnptsuinmc geschlagen,und neben derselben wieder verzinset, und alsdann nach Vcr-streichnng der sechs Jahre Hanptsummc und Verzinsung untereins erlegt und bezahlt werden solle. Daß wir demnach ihnenvon Liechtenstein, ihrem unmündigen Bruder Georgen Hartmannund ihren Erben oder getreuen Briefsinhabern zugesagt haben, daßwir ihnen angeregte Hauptsumme und Interesse, so sich auf die ver-willigten 6 Jahre in einer Summa 79925 sl. 55 kr. erlausen würde,nach Ausgang derselben ohne allen ihren Entgeld oder Schadenin guter grober landbräuchiger Münze zu ihren sichern Händenerlegen und bezahlen lassen wollen und sollen. Zur Sicherstellnngdes Capitals und der Interessen haben sich die Städte Ollmütz,Brünn, Znaim und Jglan als Bürgen und Zahler verpfändet".Ucber dieses Anlehen liegen noch einige spätere Daten vor. Am23. Juli 1582 wird darüber eine neue Verschreibung auf67.925 sl. 59 kr. gegeben, mit der Bestimmung, daß die Summegegen Berechnung der Interessen noch eine Zeit lang still liegen,und daß ein Jahr voraus die Kündigung geschehen solle. Ineinem Dankschreiben an Georg Hartman», Hartmanns jüngstenBruder, wird aber angeführt, daß Hartmann das Anlehen von79.999 fl. noch länger still liegen zu lassen bewilligt habe,wobei erinnert wird, daß beim Unterkämmerer in Mähren Ver-ordnung geschehen, daß ihm mit Ansang des Jahres 1584 inAbschlag 3999 sl. erlegt werden sollen. Auch wurde an? 12. De-ceinber 1582 Herrn Helmhard Jörger zu wissen gethan, daßdas Anlehen zu 79.925 sl. 59 kr. Herrn Hartmann von Liech-tenstein und dessen Brüdern ans die Unterkammeramtsgefälle inMähren verwiese?? worden sei.
Ii? diese??? und den? folgende?? Jahre fnngirte Hartman??noch mehrfach als kaiserlicher Commissär. Nachdem er selber1578 einen Streit mit dem Abte zu Seiscnberg über die dortige