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Wien abgehalten wurde. Seine Gegner wnren ein Herr ansVerona und Christoph Mindorfcr ^).
Aach des Vergleiches mit Hartninnn vom Jahre 1516,den er »nd sein Vrnder Wolfgang eingingen, alte Streitigkeitenabzumachen, ist bereits gedacht worden. Im Jahre 1520 über-nahm Leonhard die Verwaltung der Güter seines Neffen Johann,ältesten Sohnes von Wolfgang, gegen Abrechnung auf dreiJahres. In demselben Jahre kaufte er die Dörfer Durtonitzund Landshnt 2), verkaufte aber an seinen Vetter Hartmann dasganze Hohenau mit dem Markt, Renten, Gülten, Zehnten, hohemund niederem Gericht und aller sonstigen Zugehörnng, welchesalles Lehen von Oesterreich war, und desgleichen wieder dieGüter Durtonitz und Landshnt^). Auch war es in diesemJahre, daß Leonhard und Johann wegen der Holzungen zuLnndenburg, Durtonitz und Landshut und allem Gehölz in derHerrschaft Ulrichskirchen eine Theilung eingingen'). Einige Jahrespäter (1524) hatte Leonhard mit Doctor Johann Swola, Cano-uicns der Olmützcr Kirche, über das Patronat der DorfkircheBilowitz und besonders wegen Ernennung eines Pfarrers eineZwistigkeit, welche durch Georg von Lomnitz und Johann Osowskyvon Dabrawitz beigelegt wurde °). Des Vergleiches von dem-selben Jahre, womit die sämmtlichen Streitigkeiten unter denLiechtensteinern, die sich seit der ersten Erbeinigung von 1504erhoben hatten, geordnet werden sollten, ist schon in der Ge-schichte Georgs VI. gedacht worden. Indessen beendete auchdieser Vertrag den Streit nicht völlig. Hartmann einerseits undLeonhard und Johann andererseits schloffen im nächsten Jahre1525 einen neuen Vertrag in acht Punkten, der sich vorzugsweise
') Fugger, Ehrenspiegel 1335.
2) I.. 25.
2) H. » 11.
0 kl. O. 33. c?o. II. 12. An dieser Stelle Turdonitz geschrieben.°) 0e. 25.
6) kirxrotakius enneles,tus, 80 u. 123.