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2,1 (1866) Geschlechter und Sitze
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zu sein, kam von den von Eikel durch Heirath andie Hugenpot. Die Eheleute Johann Sigismund vonAsbeck und Walpurga Eleonore von Hugenpot ver-kauften ihn an Conrad von Strünckede zu Dorne-bürg; dagegen opponirten die Vormünder der vonElberfeld. 1712 oder 1717 kam zu Dülmen ein Ver-gleich zu Stande, in welchem der Sitz den Strünckedeverblieb.

3. Wef t h em inerden, Rittersitz mit gleichnamigemDorfe, 1 '/ 2 Stunde östlich von Unna, an der Strassevon Unna nach Werl.

4. Stockum, Rittersit-z 1 ) auf dem linken l.ippeufer, imKirchspiel Herringen, 1 Stunde westlich von Hamm.Sein Ursprung steht; zweifellos mit dem Ursprungdes gegenüber liegenden Stockum 2 ) und höchstwahrscheinlich mit römischer Wirksamkeit in mittel-barer Verbindung. Sie liegen nämlich an der ältestenHeerstrasse Deutschlands, derjenigen, welche schonGermanicus zu bauen begann, um darüber seine

') Jetzt dem Herrn von Romberg gehörig, vernachlässigt undganz verfallen.

2 ) Ueher das weiter unten liegende Stockum hei Werne aufdem rechten Lippeufer und dessen merkwürdige Geschichte ver-gleiche Fahne : die Herren von Hövel 1. 1. S. 28.

Ich habe dem dort Gesagten erläuternd Folgendes hinzuzu-fügen: Die erste Schenkungsurkunde Ludwigs des Frommen findetsich im Originale nicht mehr vor, nur eine Abschrift ist noch vor-handen, wonach Stocheim eine casa dominicata cum territorio do-minicali in pago Derni et Bocoro in Comitatu Bucharei et Werinagenannt wird. Die durch Erhard Codex I. S. 18 Uro. XXIII. ver-öffentlichte Urkunde Ludwigs des Deutschen über denselben Gegen-stand vom 13. Juni 858 lässt dagegen vermuthen, dass eine Schen-kungsurkunde Ludwigs des Frommen nicht existirt hat. In dieservon 858 werden Stocheim und Seliheim casae dominieatae cumterritorio dominicali in pagis Dreini et Boroctra in comitatibusBurchardi et Unarini genannt. Dass übrigens dieses Stockum an derLippe (nicht, wie das Register zu Erhardt glaubt, hei Schöppingen)liegt, ist nach den Nachrichten des Archivs vonLöringhof unzweifelhaft.