Vorwort.
x iir meine, jetzt 13 Foliobände umfassende Ge-schichte der Geschlechter war, abgesehen von dempersönlichen Wunsche mir mein grosses handschrift-liches Material handlich zu machen, hauptsächlich derGedanke massgebend, der Provinzial- Geschichte einesichere Grundlage für gar manche, namentlich sitten-und cultur-historische Momente zu bieten. Sie solltennoch speciellere Anhaltspunkte gewähren, als die,welche den. Verfassern der l'art de verilier les dates,vorgeschwebt haben. Zu diesem Zwecke war die grössteZuverlässigkeit, das umfassensdste Detail und doch diegrösste Kürze Grundbedingung.
Bei meiner ersten Arbeit, „Die Geschichte dercölnischen, jülichschen, elevischen und bergischen Ge-schlechter, der sich iin zweiten Bande erhebliche Er-gänzungen und Verbesserungen und die mörsischenund geldrischen Geschlechter angeschlossen haben,hatte ich noch mit einer Zeit zu kämpfen, in der manauf unsere Archivthüren schreiben konnte:
Hier liegt Geheimniss, Eins bei dem Andern;
Werden noch alle zum Käs'krämer wandern.
Diese Zustände, Dank den fortschreitenden Kennt-nissen , haben sich gebessert. Ueberall ist man be-schäftigt , das wichtigste Archivmaterial dem Druckezu überliefern, in den Archiven selbst wird für Ueber-