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Die Geschichte und Genealogie, der Nesselrodehabe ich in meiner Geschichte der cölnischen etc.Geschlechter Bd. I. und Bd. II. S. 100 und folgendevollständig geliefert. Auch gab ich daselbst (I. S. 180)die Geschichte der Nesselrode-IIugenpot, diese jedochnicht ganz vollständig, weil mir die Quellen fehlten.Diese haben sich mir im vorigen Jahre in Düsseldorf,Münster und in Holland erschlossen, so dass ich michhier um so vielmehr zu einer vollständigen Darstellungverpachtet fühle, als dadurch auch die Genealogie derNesselrode ergänzt und die Abstammung dieser und derHugenpot von einem Stammvater nachgewiesen erscheint.
Hugen pot, wovon die Freiherren von Nessel-rode-IIugenpot (später Hugenpot ohne den Zusatz Nessel-rode) ihren Namen tragen, ist ein grosser Rittersitz mitprachtvollen Wiesen, weiten Waldungen und Irucht-baren Aeekern bei Kettwig an der Ruhr Er wird inden Lehnregistern der Abtei Werden 1 ) 1344 mansiocum attinentiis et agris cultis ministerialis genannt.Das dazu gehörige, jetzige, grossartige Scliloss, einviereckig umbauter Hof, zweistöckig und Aussen anden vier Ecken von Tliürmen flankirt, scheint im An-fange des vorigen Jahrhunderts erbaut zu sein ; es istzweimal von Wasser umgeben.
Im Laufe der Zeit linden sich die Llugenpot imBesitze noch anderer Rittersitze, nämlich:l.Gosewinkel, ein grosses Gut und Rittersitz beiEikel (Herne) in der Grafschaft Mark; jetzt ver-schwunden und zu dem Rittersitz Dornebure; ae-
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schlagen. Das schöne, grosse Schloss daselbst liessim 18. Jahrhundert die Wittwe von Strünckede ge-borene Gräfin von Schwerin abbrechen 2 ), der Sitzscheint ein Abspliss von dem Gute Eckel (Eikel)
') Archiv der Abtei Werden C. Nr. 37 im Provinzialarchivezu Düsseldorf.
2 ) Steinen III. 239.