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Der Drachenfels in den Yogesen.
ningen der alte, Eberhard und Walram Gebrüder Grafen von Zwey-brücken und Einich Graf von Leiningen, dass ein Streit beigelegtworden sei, der sich wegen einiger Lehne zwischen zweien Ritternvon Drachenfels einerseits und dem Bischof, Capitel und der Stadtvon Worms anderseits erhoben hatte. Diese beiden Ritter waren abernicht, wie ein Regest zu den Urkunden sagt, Brüder, sondern Bruder-söhne, da es wörtlich heisst: „nobiles viros Rudolfum et An-selm um fratrueles milites de Drachinvels" (Böhmer rer.germ. fontes II. 237.).
Zu diesem Geschlechte gehört wohl auch Margaretha vonDrachenfels, die 1320 als Oberin des Nonnenklosters zu Klein-Frankenthal erscheint. (Widders Kurpfalz II. 397); jedenfalls aberBertholdus miles deTrachenfels von 1344, sowie der muthmass-lich Letzte dieser Familie Andreas Trachenfels armiger von 1500.(Schöpflin 1. c. p. 641.)
Im Jahre 1344 sollen die Gebrüder Anselm und Eberhardvon Drachenfels ihre Burg an Walram Grafen von Zweybriickenund Herrn zu Bitscli verkauft haben, zufolge brieflicher Notiz, welched. d. Trier 19. Juni 1841 von dem Geh. - Rath Barsch vorliegt. Inder That finden wir seitdem die Grafen von Zweybriicken und Herrenvon Bitscli in dem Besitze des Drachenfels als Lehn des Kurfürstenvon der Pfalz, wie dies unter andern zwei Lehnsreverse vom 31. Jan.1394 und vom 30. Mai 1438 beweisen, worin unter den von Kurpfalzzu Lehn gehenden Schlössern, Herrschaften und Gütern der Grafen vonZweybriicken der Drachenfels namentlich aufgeführt wird (Bach-mann über Archive S. 294. 303.).
Am 10. Nov. 1350 verkaufte der Edelknecht Anshelm vonDrachenfels dem Kloster Selz am Rhein ein Korngeld zu Billigheimbei Landau (Mone Zeitschrift VIII. 181.), und im Jahre 1356 lernenwir eben diesen Anseimus de Drachenfels als Bruder kenneneines Rudolf, der Dechant, und eines Otto, der Mönch des gedach-ten Klosters Selz war (Würdtwein monasticon Palatinum II. 79.)_
Nach einer Urkunde des Erzbiscbof Conrad von Mainz, ausge-stellt zu Lahnstein 30. März 1422, stand den Mündeln desselben, denGrafen von Zweybriicken und Herren von Bitsch, gegenüber den An-sprüchen, welche der Graf Philipp von Nassau und Saarbrücken er-hob, nur der vierte Theil noch des Schlosses zu Drachenfels zu.(Kremer genealog. Gesch. des alten Ardennischen Geschlechts der