Der Drachenfels in den Vogesen.
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fels der Name P. von Hohenfels, die also ein und derselbe sind. BeidePhilippe, nämlich Philipp von Trachenfcls oder Hohenfels, welchesebenfalls am Donnersberge liegt, und Philipp von Falkenstein warenaber Brudersöhne und gehörten dem Boland'schen Geschlechte an.Der erstere erscheint 1220 als Herr von Bolanden, seit 1226 als Herrvon Hohenfels und von Ripoltzkircben, der zweite 1220—1236 als Herrvon Bolanden und seit 1237 als Herr von Falkenstein und als Reichs-Erbkäinmerer. (B od mann Rheingauische Alterthiimer II. 545.)
Dem hieraus sich ergebenden Bolandischen Besitze des Drachen-fels auf der Haardt dürfte dann wohl auch der Drachenfeiser Hof inMainz, wo die das erzstiftische Vicedominat über den Rheingau be-kleidenden Edelherren von Bolanden einen Sitz hatten, seinen Namenzu verdanken haben.
Endlich zweifle ich nicht, dass alles das, was von dem Besitzeeiner Herrschaft Drachenfels in den Händen des ritterlichen Geschlech-tes der Eckbrecht von Dtirckheim oder Türckheim berichtet wird,sich auf den Drachenfels im Haardt-Gebirge, auch heute noch imDörckheimer Forste gelegen, bezieht, nicht aber, wie geschehen ist,auf den Waasganer Drachenfels. (Schöpflin Alsatia illustrata p. 251.)
Der Drachenfels in den Yogesen.
In noch heute sichtbaren Trümmern liegt in den Vogesen, nahedem Thale der Lauter, bei Busenberg unweit des Städtchens Dahneine andere bekanntere Burg Drachenfels (Schöpflin 1. c. p. 140.251. 252. 398. 434.); wiederum der Sitz eines gleichnamigen ritter-lichen Geschlechtes, dem mitunter auch das Prädikat des hohen Adelszu Theil wird.
In zweien Urkunden der Wittwe eines Ritters Buschmann vonSteinweiler, die eine vom Februar 1271, die andere vom 26. Mai 1273wird uns unter den aufgeführten Zeugen und Bürgen: Rudolfus deDrachenvels miles genannt. (Mone Zeitschrift für die Geschichtedes Oberrheins VII. 204. 206.)
Wiederum bekunden am 1. Apr. 1287 Graf Friedrich von Lei-