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Die Edelherren, Burggrafen und Freiherren von Drachenfels
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Der Drachenfels im Sieben-Gebirge in Sang und Sage.

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Hansa in lebhaftem Verkehre mit dem Norden standen, des Drachen-fels gedenkt. Bereits im Jahre 1827 ist von mir in einer historisch-geographischen Untersuchung:Island und Nibelungenland nach demNibelungenliede" (Dorow Denkmäler alter Sprache und Kunst H. 27)darauf hingewiesen worden, wie die Bezeichnungen Stein, Fels, Bergin der Bedeutung von Burg in den Namen der Burgen wechselnd ge-wählt zu werden pflegen, und dass es daher nicht befremden kann, denDrachenfels der Wilkina Sage, in dem deutschen Liede von HörnernSiegfried Drachenstein genannt zu finden. So zweifelt denn auchKersch in einer neueren höchst schätzbaren Abhandlung über denNamen Verona für das heutige Bonn (Jahrbücher des Vereins vonAlterthumsfreunden im Rheinlande I. 27) mit Recht nicht daran, dass*die als auf der anderen Seite des Osnig gelegen, von der Wilkina-Sagebezeichnete Burg Drekaufil, die dem Könige Drusian gehöre, unserDrachenfels im Siebengebirge sei. Derselben Meinung ist auch Kauf-mann in seinem Aufsatze:Die Abtei Heisterbach unter den drei erstenAebten." (Lersch Niederrhein. Jahrb. für Geschichte, Kunst undPoesie S. 102.)

Von der Dietrichs-Sage um den Drachenfels spricht auch unserlieber alter E. M. Arndt (Rhein- und Ahr-Wanderungen 1846 S. 364)und fügt hinzu:So hat die Sage weiland den Drachenfels umspielt,jetzt umspielt ihn auch ein ganz neues Weltgewimmel, welches denen,die ihn vor 30 Jahren umwandelten, wenn man es ihnen zeigen könnte,ein Mährchen dünken würde." Auch des unsterblichen Sängers LordByron gedenkt er dann, und wie dieser den Drachenfels bestiegen(S. 367) habe, und wir fügen hinzu, wie er ihn besungen hat:

Der Drachenfels, vom Schloss bekrönt,

Starrt ob dem weit gekrümmten Rhein,

Dess Wasserbrust so breit sich dehnt,

Durch Rebenhügel tief hinein,

Am Berge Bäume bliithensehwer,

Die Flur verheissend Korn und Wein,

Und Städte rings zerstreut umherMit Mauern weiss im Mondenschein."

(Ritter Harold's Pilgerfahrt, übersetzt von Dr. Duttenhofer in LordByrons sämmtliche Werke übersetzt von Mehreren. Stuttgart X. 185.)

In J. W. Spitz: das malerische und romantische Rheinland inGeschichten und Sagen 1838 besingt u. a. C. S. Schier den Rhein;