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2. Droisekc Vasall der Markgrafen von der Ottonischen Linie. 1293.
Sein Drostenamt.
Nach dem soeben erwähnten Vorgange wird Droiscke erst 1293wieder erwähnt: zunächst in einer Urkunde des Grafen Otto vonAscherslebcn, Fürsten zu Anhalt, vom 6. Januar, auf die wir weiterunten zurückkommen/ dann in einer zu Spandau ausgestellten, dieStadt Grabow betreffenden Urkunde Ottos des Langen von derOttonischen Linie der brandenburgischen Markgrafen'). Die Zeugenwerden hier, wie folgt, ausgeführt:
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NoAlreinIonlce. inilitss.
Diese Urkunde würde, ihre Acchthcit vorausgesetzt, durch denVermerk über die zugegen gewesenen Zeugen für unsere Geschichtevon Wichtigkeit sein. Sie ergicbt eine wesentliche Veränderung inder Stellung und den Lebensvcrhältnissen Droisckcs.
Bisher haben wir Droisekc, wie seinen Vater, nur am Hofeder Markgrafen der Zohannischen Linie und als Vasallen dersel-ben erblickt. Es müssen daher wenigstens die Hauptbcsitzungen derFamilie im Gebiete dieser Fürsten belegen gewesen sein. Gegenwärtigerscheint Droisekc am Hofe eines Fürsten der Ottonischen Linie ineinem Hofamte ^). Er mußte daher Ottonischer Vasall geworden sein,
1) u. B. I, 27. — Nach dem Meklenb. Urk.. Buch I, Vorr. S. XI. ist jedochdiese Urk. (als deren Datum der 14. April 1293 angegeben wird) der Form nachund wahrscheinlich auch dem Inhalte nach gefälscht, mithin auch nicht als Nachbildungeines dem Untergange nahen Originals zu betrachten. Nähere Aufklärung hierüberist vielleicht in den späteren Bänden jenes Urk.-Buchs zu erwarten.
2) Nach dem Tode der Markgrafen Johann I. (st 1266) und Otto III. (st 1267)fand die von ihnen selbst schon begonnene Theilung des Landes unter ihrenNachkommen statt. Von den Landestheilen, welche für uns zunächst von Interessesind, erhielt
a) die ältere Iohannische Linie: die Vogteien Stendal, Tangermünde undGardelegerr, die Grafschaften Billingsho und Wernigerode, die Vogtei Witt-
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