dorwort.
<^eit mehr als zwanzig Iahren habe ich Nachrichten übermeine Familie gesammelt. Anfänglich geschah dies nur zumeiner eigenen Unterhaltung, erst als der Stoff überraschendan Reichthum zunahm, kam ich zu dem Entschluß, die Geschichteder Familie zu bearbeiten. Inzwischen hat nun zwar der ver-ewigte Direktor Di-. von Klöden der dankbar anzuerkennendenMühe sich unterzogen, eine solche Geschichte zu schreiben, wobeimeine bis dahin gemachten Sammlungen mitbenutzt sind, undes ist dieselbe im Jahre 1852 unter dem Titel: »Nachrichtenzur Geschichte des Geschlechts der Herren von Kröcher» imDruck erschienen. Dessenungeachtet setzte ich meine Sammlungenfort und kam allmälig auf meine frühere, wegen des KlödenschenWerkes einstweilen aufgegebene Absicht zurück, meiner Seits dieGeschichte zu bearbeiten, hauptsächlich aus dem Grunde, weilerhebliche, theils seitdem gedruckte, theils angedruckte Quellennachträglich zugänglich gewordeil sind.
Daß mir das Werk eines so bewährteil Forschers auf demGebiete der märkischen Geschichte, wie der verewigte Direktorvoil Klöden war, eine sehr wichtige Unterstützung für meineArbeit gewesen ist, daß manche meiner Ansichten danach berich-tigt sind, andere, bei vorhandener Uebereinstimmung, anSicherheit gewonnen haben, ist eben so erklärlich, als anderer