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hinterlassen. Letzteres geht aus der cbencrwähnten Urkunde vomJahre 1282 hervor/ wo Droiseke und seine Brüder als SöhneJohanns bezeichnet werden. Zwei von diesen Söhnen sind/ wie wirmit Bestimmtheit wissen/ Droiseke (19.) und Heinrich (20.)/ derdritte Sohn ist vielleicht Bernhard (21.).
Johann scheint bei seinem Tode noch jung gewesen zu sein/da sein ältester Sohn Droiseke ihn um mehr als 40 Jahre über-lebt hat.
18. Martin.
Martin/ welcher dem geistlichen Stande angehörte/ kommt von1283 bis 1310 in zehn Urkunden als Stiftshcrr und Prälat des/ imJahre 1181 von dem Grafen Heinrich von Gardelegcn/ dem Bruderdes Markgrafen Otto II./ gegründeten Stiftes S. Nicolai zuStcndal vor').
Als Stiftshcrr (oanonieus) erscheint er zuerst am 15. April 1283/dann am 25. Januar 1285/ zuletzt am 25. Juli 1288 I. Zwischen1296 und 1301 wurde er Dechant")/ er kommt als solcher voram 3. November 1301/ am 2. Februar 1304/ am 13. Januar 1305/am 1. Januar 1306/ am 14. und 26. März 1306I, im Jahre 1308und zuletzt im Jahre 1310°).
Der Dechant war dem Range nach der zweite Prälat bei demStifte S. Nicolai. Die erste Stelle nahm der Propst ein/ der vomLandesherren ohne Mitwirkung des Kapitels berufen wurde. DerDechant dagegen/ welcher aus der Wahl des Kapitels hervorging/hatte die eigentliche Stiftsrcgicrung zu führen").
!) Nur zwei Mal, 1283 und 1238/ wird er mit seinem Familiennamen/ sonstmit dem Vornamen allein bezeichnet.
2) U. B. 1/ 19, 21 u. 25.
2) 1296 war noch Conrad von Niendorp Dechant.
4) U. B. I, 35, 43 s Nai'tirms äei Araein äsoanus), 47, 53, 54, 56.
b) Beckmann, Beschr. der Mark Vrandenb. V, I, II, 35. — U. B. I, 79.
Vergl. Niedel, Cod. I, 5, 2.