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Besitzungen des gedachten Klosters 34 Hufen in Olvsnstsäs auf-geführt'). Im Jahre 1253 verkaufte der Erzbischof Wilbrand zuMagdeburg an das Kloster S. Agnes in Magdeburg vier "Hufenzu Olvsnstsäs, welche er von Dietrich von Parchim erworbenhatte').
Nach einer für die Geschichte des Geschlechts von Olvenstedt be-sonders wichtigen Urkunde vom 13. Februar 1287 verkaufte RitterOtto von der Neustadt Magdeburg aus dem Geschlechte von Olven-stedt dem Nonnenkloster Maria Magdalenä in Magdeburg 3^ Hufensowie einen Hof neben dem Pfarrgnte, nebst der Vogtei über dieseseine in Olvenstsäs bclegencn Erbgüter für 18V Mark Silber/ undschenkte dem Kloster das von altersher dazu gehörige Patronat derKirche in OlvenstedtP.
Erzbischof Erich ertauschte im Fahre 1288 von den RitternJordan und Bartold von Wodenswegen eine Hufe in Olvenstedtgegen eine Hufe in Glüsig/ welche letztere auf Bitten der beidenRitter vom Erzbischof dem Kloster Marienthal verliehen wurde.Um die Mitte des 14. Fahrhunderts erwarb der Domprobst Lud-wig von dem Kloster Maria Magdalenä in Magdeburg das Pa-tronat der Pfarrkirche S. Laurcntii in Olvenstedt/ welche in dennach dem dreißigjährigen Kriege anfangenden ältesten Pfarrnachrich-ten die Haupt- und Schloßkirche genannt wird. Fm Fahre 1351verkaufte der Erzbischof Otto dem Domkapitel das Dorf Olven-stedt mit allem Rechte und mit den Feldmarken der wüsten Dörfert?1uo1r^vio2murlrö, ^VisolrrnsirAlrsrmariee und XrsvviaMMiNs. Auchwird Olvenstedt erwähnt in dem Vertrage wegen Handhabung des
v v. Dreyhaupt, Beschreib, des Saalkreises I, 16 u. 17/ Orig. im Magdeb.Prov.-Archiv. — Aus den Urkunden von 1157 und 1209 ist zu entnehmen, daß auchim Zahrc 1144 dem Kloster nicht das ganze Dorf Olvenstedt, sondern nur ein Theildesselben gehörte.
2) Reg. 10.
2) Neg. 22. — Die Kirche, deren Patronat die v. Olvenstedt besessen haben, istdie Pfarrkirche S. Laurentii. Es ergiebt sich dies daraus, daß wir später das KlosterMaria Magdalenä im Besitz des Patronats gerade dieser Kirche antreffen.