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1 (1865) Zwölftes bis funfzehntes Jahrhundert
Entstehung
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diese Erwerbung aber letzteren streitig gemacht durch Lndolphs Nach-folger, den Bischof Volrad, welcher die Grasschaft im Jahre 1257an das Erzstift Magdeburg verkaufte, worauf der Markgraf Ottoseinen Rechten daran im Jahre 1259 entsagte und dafür Schloßund Land Ierichow, desgleichen zwei Schlösser zu Alvcnslebcn vomErzbisthum zu Lehn und außerdem eine Geldentschädigung von3999 Mark Silber erhielt').

Das Gebiet der vorstehend erwähnten drei Graf-schaften war die ursprüngliche Hcimath des Geschlechtsvon Olvenstedt sowohl, wie des Geschlechts von Kröchcr.

In diesem Gebiete lagen die Stammsitze beider Geschlechter unddort traten beide zuerst unter ihrem Namen aus. Es gehörte näm-lich Olvenstedt, der Stammsitz des Geschlechts dieses Namens, zurGrafschaft Billingsho, ebenso Wodenswegen (jetzt Gutcnswegen),der Sitz eines Geschlechts, welchem die erste bekannte Ahnfrau dermärkischen Linie der Kröcher entstammte,' Kröchern, der Stammsitzdes Geschlechts von Kröcher, gehörte zur Grafschaft Grieben, Völpke,wo die Stammmutter der magdeburgschcn Linie des Geschlechts vonKröcher angesessen war, zur Grafschaft Scchausen,

Dem Stande nach war das Geschlecht der Olvenstedtwie der Kröcher ein schöffenbarfreics, dem Stamme nachsind sie wahrscheinlich Sachsen.

Die Zeit aber, wo die Stammväter beider Geschlech-ter zum ersten Male in den Urkunden genannt werden,ist die Mitte des 12. Jahrhunderts: nämlich Benno von Ol-venstedt im Jahre 1151, als Albrecht der Bär in der Mark Bran-denburg regierte, Rabodo von Kröcher im Jahre 1184, dem Todes-jahre des Markgrasen Otto I.

9 Bergk. Riebel, Mark Brandenburg I, 203, Nicdel, Cod. II, 1, 50 u. 62,Wohlbrück in v. Ledebur, Allg. Archiv XVIII, 119, wo die Orte aufgeführt sind,welche in verschiedenen alten Urkunden als Bestandtheile der Grafschaft genannt werde».