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leben, Sohn des Grafen Milo von Ammcnslcben, um die Mitte des12. Jahrhunderts als stellvertretender Verwalter des Grafcnamts,und nach seinem Tode ging dasselbe wahrscheinlich durch seine SchwesterBia an deren Gemahl Burchard Edelcn von Conradsburg, Grafenvon Valkcnstcin, und ihre Nachkommen über'), wogegen die Graf-schaft Grieben an Bertha, Tochter des Grafen Otto von Hillerslcben,und deren Nachkommen kam. Jedoch erstreckte sich das Komitat derGrafen von Valkcnstcin nicht über die ganze Grafschaft Billingsho,sondern nur über den nördlichen Theil derselben, während in demsüdlichen Theile das Grafcnamt verwaltet wurde von Mitgliedernanderer cdelcr Geschlechter, welche sich nach ihren verschiedenenWohnsitzen Grasen von Dornburg, Lindow, Barby oder Müh-lingcn nannten ^).
Die Grafschaft Billingsho wurde sodann im Jahre 1816durch die Markgrafen Waldemar und Johann von Brandenburgwiederkäuflich an den Erzbischof Burchard von Magdeburg ver-äußert und nach dem Aussterben des markgräflich ascanischen Hausesvom Erzbisthum eingezogen, demnächst aber der nördliche Theil der-selben mit dem Schlosse Wolmirstedt vereinigt und dies Gebiet dannals Grafschaft Wolmirstedt, mit 24 dazu gehörigen Dörfern, imJahre 1363 unter den erzbischöflichen Besitzungen aufgeführt").
Die Grasschaft Griebeu, im alten Gau Mosidi, umfaßte ver-muthlich die Gcgeud zwischen Tangermünde und der Ohre oder dienachmalige Vogtei Tangermünde, und hatte ihren Namen vondem Schlosse Grieben an der Elbe"). Die Grafschaft kam, wieschon erwähnt, in der Mitte des 12. Jahrhunderts nach dem Todedes Grafen Otto von Hillerslcben durch seine Tochter Bertha, diein erster Ehe mit Dietrich Grafen von Wichmannsdorf, in zweiter
") I- hält ihr Enkel Otto Gras v. Valkenftein 1189 zu Groß-Santerslebenund 1137 zu Ebendorf ein Placitum ab (Reg. 2 u. 3).
2) Z. B. 1265 eoins8 Guntlisrus in DluIinAen (Reg. 18).
2) Reg. 39.
4) Vergl. Niedel, Mark Brandenburg I, 158, II, 45t).