Band IV.
Nr. 64. (19. August 1365.) — Unter demselben Datum bestätigte das kaiserliche Hofgericht auchden Kursächsischen Willebrief zu dem Fürstenprivilegium der Burggrafen. Eine Abschrift davon aus dem 2015. Jahrh. (Weissbuch) befindet sich im Kgl. Bayr. Kreis-Archive zu Nürnberg. —
Nr. 72. (24. December 1365.) — Hiergegen erklärt der Kaiser am 16. Juli 1366, dass die StadtNürnberg von recbtswegen nicht schuldig sei, ihm und dem Reiche die 500 Gulden, die sie ihm zu derBurg zu Nürnberg etliche Jahre gegeben habe, fernerhin zu geben, und selbe fürbass nicht mehr geben solle;er widerruft in einer zweiten Urkunde vou demselben Tage alle Briefe, die Schaden oder Hinderniss bringen 25möchten den Briefen, welche die Stadt Nürnberg vom Reiche habe. Böhmer-Huber, Reg. imp., VIH.,Nr. 4337 u. 4338. —
Nr. 73. (29. December 1365.) — In einer gleichzeitigen Abschrift im Königl. Preuss. Staats-Archivezu Coblenz lautet das Datum in lateinischer Fassung: Datum Präge anno domini miUesimoCCC KV quinto secundum stilum Pragensem, feria secunda post diem nativitatis soChristi. Erzbischof Cuno von Trier hat demnach bei Ausstellung der Urkunde in Prag bezüglich des Jahres-anfangs die Datirungsweise der kaiserlichen Kanzlei angenommen. Die Urkunde gehört also nicht in dasJahr 1365, sondern in das Jahr 1364 und ist somit nicht am 29., sondern am 30. December ausgestelltworden. Vergl. auch Goerz, Regesten der Erzbischöfe zu Trier, S. 99. —
Nr. 74. (29. December 1365.) — Entsprechend der vorangehenden ist also auch diese an dem- 35selben Orte und Tage ausgestellte Urkunde vom 30. December 1364 zu datiren. — Vergl. Goerz, a. a. 0.,S. 99. - Bei dieser Auflösung des Datums schliesst sich die Urkunde passend an die Urkunden gleichenInhalts M. Z. IV., Nr. 40, 41 und 46 an. —
Nr. 422. (18. Januar 1360.) — Original im Kgl. Bayr. Reichs-Archive zu München. 1
Nr. 455. (30. November 1360.) — Aus der Vergleichung der Zeugen wird bei Böhmer-Huber, Reg.imp. VIII. (1877) Nr. 4442 gefolgert, dass die Urkunde in das Jahr 1366 gehöre.
Nr. 457. (4. December 1360.) — Unter den Zeugen befindet sich auch der zum burg-gräflichen Hause gehörende Bischof Berthold von Eichstädt; vergl. Böhmer - Huber, Regesta 5imperii VIII. Nr. 3444. —
Nr. 462. (20. Januar 1361.) — Die richtige Auflösung des Datums ergibt den 21. Januar. —
Nr. 467. (8. Februar 1361.) — Die richtige Auflösung des Datums ergibt den 12. Februar.In den Reg. Boic. IX. S. 33 steht dieselbe Urkunde mit dem Datum „vff dem ersten fritage in der vasten",was auch den 12. Februar ergibt. -- 10
Nr. 469. (2. März 1361.) — Der in der Anmerkung erwähnte Willebrief des Pfalzgrafen Ruprechtist vom inontag vor mittervasten, also vom 1. März datirt. —
Nr. 472. (7. April 1361.) — Unter den als Zeugen aufgeführten Bischöfen befindet sich auchder zum burggräflichen Hause gehörende Bertoldus Eystetensis. —
Nr. 487. (11. September 1361.) — Aus der Datirung „unserer Reiche im 21., des Kaiserthums 15im 12. Jahre" geht hervor, dass diese Urkunde auf den 12. September 1366 zu setzen ist. Vergl. Böhmer-Huber, Regesta imperii VIII. Nr. 4359. —
Nr. 517. (9. Februar 1363.) — S. 464, Z. 20: heimsuch statt hennsieh. S. 465, Z. 2: was si ... —
Nr. 103. (31. Januar 1367.) — Original mit zwei anhängenden Siegeln im Königl. Bayer. Kreis-Archive zu Bamberg. —
Nr. 159. (/. Januar 1370.) - In der Ueberschrift muss es natürlich Nürnberg (statt Rothen-burg) heissen. —