I. Güterbesitz im Allgemeinen.
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Noch mehr, cr verpflichtet sich zur treuen Erfüllung dieses Verkaufsdurch das Versprechen, daß cr, im Falle der Nichterfüllung allerseiner Lehngütcr verlustig seyn wolle (sup porüitiono omnlum bo-norum nosteoium kouelulum nos obli^avimus et presentibus ob-li^nmus.
Demnach besaß die Familie von Haustein zu der Zeit, als siedie Erbburgmaunschaft auf Haustein erworben hatte, bereits einenbedeutenden erblichen Güterbcsitz an Dörfern, Bauerngütern, Vorwer-ken, Zehnten, Mühlen, Waldungen und da auch der Vasallen erwähntwerden, an Activlchcn. — In der Urkunde über die Burg Hausteinvon 1363 (Nrkb, 62 u, 1Ü0) heißt es ausdrücklich: ,/vnd ihr eigenGut und Lehcngut, die sie von vnscr Stifte han." In dem1). u, 15. Jahrhunderte vermehrte sich dieser freie Güterbcsitz durchKauf, Erbschaft und Pfandschaft, namentlich außerhalb des Eichs-feldcs. Zu Erfurt besaß die Familie ciuc Mühle, mit einer Ocl-mühle und vier Behausungen, „für dem Schilde gelegen;" — zuHofgcismar sehr ansehnliche Güter, welche theils in Activlchcn ver-wandelt wurden, theils zur Dotirung des dortigen Franziskaner-klosters und nachherigen Spitals verwandt wurden; zu Witzcuhauscndie Wüstung bei Bischhauscn mit allem Zubehör und Zehnten; zuIlntcrricdcn den dritten Theil des Zehntens; zu Ellingcrode denhalben Zehnten; zu Hundclshauscn ein Vorwerk, Hof- und Schcu-ncnstätte auf dem Kirchhofe mit 5 Hufen Landes und dem Zehntendaselbst, welche Güter von der reichen Bürgerfamilic zu Witzcn-hausen, den Prampcrcn, erkauft waren; zu Noßbach den Zehnten,eine Hufe Landes in der Wüstung; Willcrshausen, anderthalb Hufen;zu Nicder-Roßbach mit Zubehör und Zehnten; den Zehnten zuDorcnbach, den Zehnten zu klein Almerode, ebenfalls von denPrampcrcn erkauft; zu Hohen die Kapellen-Zins; im Hanuövcrfchcndas (ausgegangene) Dorf Müllcrhauscn nebst dem halben Zehnten,den halben Zehnten zu der Hort, ein Holz daselbst der breite Busch;6 Acker in der Feldmark Ncigcnhausen; zu Lippoldshauscn an die9 Hufen Landes niit dem Bauhofe und Seddclhusen, zu Drausfclddrei Behausungen, acht Höfe, einen Weingarten und fünfzehn HufeLandes und Wiesen, die ein Vorwerk bildeten; (ein Theil dieserDranöfelder Güter war Plessisches Lehen, aber nicht alle) zu Bente-