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Nachrichten von dem Geschlechte der Grafen von Wartensleben : [nebst] Anh.
Entstehung
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worden ist, Erhalten ist nur eine Nachricht in dem „Register der Stadt Jüterbock"einer Handschrift im Magistrats-Archive zu Jüterbock, S. 80:

„^.nno Ooinini 1384 hatte Hans von Vcrterlevc diesen Altar gestiftet,God to Love und siner Müder Marie und Eren St, Manrtii, ChristophenGeorgii, Fabiani Sebastiani, Philipp!, Jakobi Michaelis, Beate MarieMagdalene und to tröste seiner Seelen und seiner Freunde Seelen undseiner Kinder Seelen."

„Diese Nachricht stand auf einem alten Altar ans dem Pabstthum, welcherauf dem Raths-Chore in der Mönchenkirche aufgehoben war."

„Unter dieser Schrift stehl das Wappen der Herren von Vcrteleben, welchesvorstellt zwei aufgerichtete Korn- oder Waizengarbcn, indem auf dem Helm desWappens sieben rothe und acht weiße Kornähren stehn. Ueber die aufgerichtetenGarben springt ein Fuchs, den der Herr von Verteleben in seinem Wappen geführt."

Es fehlt jede andere Nachricht über die Familie Verterlcvc oder Verteleben,welche damals in Jüterbock oder dessen Umgegend angesessen gewesen sein muß.

Gegen die Annahme, daß diese Familie identisch gewesen mit der Familie War-tensleben spricht nicht blos die Verschiedenheit der Wappen, sondern auch der Namen.In letzterer Beziehung ist insbesondere ans den Umstand hinzuweisen, daß das s,welches bei den verschiedenen alten Schreibarten des Personennamens Wartcnstebenconstant vorgefunden wird, und auf die Form des Genitivs und insbesondere ansdie Ableitung von dem Personennamen Bardo oder Barto hinzuweisen scheint(S. 15), hier fehlt.

Für die Annahme, daß dieses Altar-Wappen sich ans die Familie Bartens-leben bezieht, möchte nicht nur der Umstand sprechen, daß ein Hans von Bartens-leben um jene Zeit lebte, und die Schreibart dieses Personennamens um jene ZeitBertesleve war. In der Wappen-Sammlung des Prediger Ragotzkv zu Triglitzbefindet sich das Siegel eines Günzel von Bartensleben vom Jahre 1480 nut zerUmschrift Bertesleve. Hierzu kommt, daß das V und B oft wenig zu unter-scheiden waren, ebenso S und r, das n aber nur durch einen Strich ans den vorher-gehenden Buchstaben angedeutet war.

Auch das Wappen ans dem Altar zu Jüterbock gleicht dem Bartenslebenschen.In dem vorerwähnten des Günzel von BartcnSleben von 1480 erscheint der Wolfüber zwei Garben springend, und ans dein Helme zeigen sich 12 Federn, die so feingezeichnet find, daß sie von Unkundigen leicht für Halme angesehen werden können.Schwerlich kommen auch roth tingirte Aehren in der Heraldik vor und kann mandaher wohl annehmen, daß nicht roth und weißtingingirte Kornähren sondern Federnauf dem Helm des Wappens sich befunden haben.

Anlage I.

Der Ritter Volrad, genannt von Dreileben, verehrt dem Kloster zu Alt-Haldensleben eine Hufe u. s. w. auf dem Felde zu Groß-Dreileben, wobei(Nnu-ncln« cke >Vei-.>stevtZ» unter andern Personen als Zeuge genannt wird.

1305.

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