Nr. V. Heidenreich,
Sohn des Ulrich, vermählt mit Catharine von Koten *), wird in dem Güterver-lassuugs-Register von Hclmstädt bei den Jahren 1306 bis 13t 6 mehrfach erwähnt.Derselbe wird als letzter Besitzer der abgabenfreien Hufe zu Werdesleve genannt,in der Urkunde von 1310 (B. I. S. 23.), durch welche dieses Grundstück vomKloster zu Hamersleben an das zu Marienthal abgetreten worden ist.
stfr. VI. Elisabeth,
Tochter des Ulrich I., resignirte auf dessen Erbe nach dem Vermerke im Güterver-l assungs-Register vom Jahre 1309 zu Gunsten ihres Bruders Heidenreich.
Nr. VII. Herrmann (I.) und Nr. VIII. Nicolans (Clawese)
erscheinen in dem Kaufbriefe von 1370. (B. l. S. 26.) über den Zehnten vonGuusleben als Brüder. Durch den Besitz dieses Zehnten wurden sie Lehnsträgerdes Bischofs zu Halberstadt. Auch von dem Abte zu Werden und Helmstädt be-saßen sie Lehne, wie unzweifelhaft aus dem Lehusregister des Abtes Johann III.(Grafen von Spiegelberg) vom Jahre 1384 (S. 28.) hervorgeht.
Von Herrmanu insbesondere ergiebt die Urkunde von 1369. (B I. S. 121.),daß er bis zu diesem Zeitpunkte als Afterlehnsträger der Edlen von Warberg inLclm 3 Hufen Land und einen Hof gehabt, und sich daher Wohl auch dort aufge-halten, bis er nach dem Verkaufe dieser Besitzung in Gunsleben seinen Wohnsitzaufgeschlagen hat.
Von Nicolaus erwähnt Hennig Hagen in der Helmstädter Chronik (B. I. S.27.),daß er Rathsherr in Helmstädt gewesen, im Jahre 1384 jedoch wegen seiner Anhänglich-keit an den Abt zu Werden von dessen Gegner, dem eigenmächtigen BürgermeisterGodeke zu Helmstädt, gleich 9 anderen Rathherru aus dem Rathe gestoßen worden sei.
Nr. IX. Hans (I.) und Nr. X. Henning (I.)
werden in dem Kaufbriefe über den Zehnten zu Gunsleben von 1370 (S. 26.) als Ge-schlechtsvormünder der Käufer Herrmann und Clawese genannt. Von Hans erwähnt noch
"1 Ueber die Familie von Koten, Cot he n, unzweifelhaft identisch mit der noch blü-henden Familie von Coethen (et. v. Kloeden's Gcschiche einer altmärkischen Familie. Berlin 1854.S. 28.), giebt die Urkunde im Landes-Archive zu Wolfenbüttel (VII. L. 22. vuriu snd divsrsis^lidut. IVerdin. uetis, toi. 83V. in Ln. und 84V.) folgende Nachrichten: HuAo ds I .UNA0U-seliexäs et Delioitus nxor efns roxsnt uttines suo» ^.rtnnin de llotlrsn st gitridum sfnskllinin si^illu snu uppenders seripto. u. 1348 In VIIIvu U. rvndree ^.post. (Die beiden Siegelsind daselbst beschrieben: (I) „gnusi unser ant unus pustis uliis trustuin ore ksrens. (2.) 8i^.Litrüdi ds tlottien gnusi unser unt unus nutuns ore ulignid inordens.")
In der Urkunde des Klosters zu Marienberg d. d. Magdeburg 127» dd. ilux. im Diplom-A urienberxsnse II. pu^. 565. Hoeb. Instor. Du. ^.Ibsrti Nu^ni ^Ir. 254e. wird Idilss tlon-rudns de votene gleich nach Gebhard von Alvensieve unter den Zeugen aufgeführt.