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ward dessen Adjutant. Er hatte einen unerschrockenen Mnth, durch-dringenden Verstand und schnelle Entschlossenheit. Im zweiten Kriegeist er als Lieutenant im Regiment des Generals v. Jeetzc in derSchlacht bei Sorr, 30. September 1745, tödtlich verwundet und9. October d. I. zu Landshut in Schlesien gestorben, aber in derKirche zu Grassau vor dem Altare beigesetzt.>> Seine Guter in Klö-den u. s. w. fielen 'an seine Nichte Sophie Marie Charlotte v. Lat-torf f. (S. 209 und 212.)
i. k. Politzer Linie, zweiter Zweig.
212. Adam Friedrich, Sohn Adam Friedrich ö (179.) Am26. August 1689 zu Flessau geboren, trat er 1708 als Fahnen-junker in des Markgrafen Philipp Wilhelm Regiment, wohnte mitihm den niederländischen Feldziigen bei, wurde 1713 Fähnrich, warbeim Sturm auf die Peenemünde:- Schanze und stand 1715 als Se-condelientenant beim Regiment v. Kamecke. Er wurde 1721 Pre-mierlicntenant und Negimentsadjutant, auch mit vielemNutzen wie sein Bruder zu Werbegcschäften gebraucht. 1723 avancirteer zum StabS-Capitain und auch zum Compagnie-Chef imRegiment v. Shdow, 1734 am 29. Mai zum Major und erhielt denOrden cio 1a Zausrosito, statt dessen aber von König Friedrich 11., derihn stets eines vorzüglichen Vertrauens und außerordentlicher Gnadewürdigte, bei seinem Regierungsantritt den Orden iwur 1e mörike. Un-term 2. Mai 1741 ward er Oberstlieutenant und 1745 am I.Ja-nuar Oberst beim Regiment Alt-Darmstadt. Er zeichnete sich na-mentlich bei Kesselsdorf aus. Er erhielt 28. Mai 1747 die Amts-hauptmannschaft von Mühlenhof und Mühlenbeck, außerdem schenkte ihmder König als besonderen Beweis seiner Zufriedenheit die hohe Jagdauf seinem Gute Poritz, machte ihn zum Generalmajor und gabihm im November 1748 das Regiment la Motte. Bei dem Beginndes siebenjährigen Krieges erbat er den Abschied und erhielt ihn alsGenerallieutenant mit 1500 Thlrn. Pension.
Er wohnte auf dem „kleinen" Gute zu Poritz und bedachte die-sen Ort mit einer von seiner Wittwe ausgeführten wohlthätigen Stif-tung.^) Im Jahre 1750 will er seine Güter Poritz und Büste allo-
0 „Er starb nicht nur als ein Held, nein, auch als ein Christ, als ein guterStreiter Jesu Christi, als ein Uebcrwinder." So schließt seine Nichte den oben be-gonnenen Bericht über sein Lebensende. Sein Degen, Hnt nnd Schärpe hängen nochjetzt in der Kirche zu Grassau; sein Denkmal dagegen ist in der Kirche zu Klddcn.
2) Ans dieser sollte nntcr Anderem der Ortspfarrcr jährlich S0 Thlr., die Orts-armcn zum Ankauf von Naturalien wenigstens lv Thlr., die Pfarrcrwittwcn 12 Thlr.