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kommen von 500 Thlr. verbunden war nnd ernannte ihn 3. Novem-ber d. I, znm Gouverneur der Festung Peitz.
In der zweiten großen Schlacht dieses Feldzuges, welche besondersihm die Ehre erworben, auf Friedrichs des Großen Denkmal genanntzu werden, in der Schlacht bei Czaslau und Chotnsitz, 18. Mai1712, bewies der General als Commandeur des linken Flügels imersten Treffen die rühmenswertheste Tapferkeit. Es wurde ihm ein Pferdunter dem Leibe erschossen und schon lag er unter den Tobten, sodaß diefeindliche Reiterei über ihn wegjagte, aber dennoch trat er sogleich wiederan die Spitze des königlichen Fußvolks und führte es zum Siege. Ihmnnd dem General v. Buddenbrock wurde die Verfolgung des Feindesübertragen, und da der König erfuhr, daß ihm alle Pferde in der Schlachterschossen seien, mußte der königliche Marstall ihn beritten machen.')Bald darauf führte ihn der Friede in seine Heimath zurück.
Joachim Christoph war siebzig Jahre alt, als der zweite schle-iche Krieg ausbrach, und der Dienst seines Königs ihn wieder indas Kampfgewühl trieb, aber seine Leistungen blieben dieselben. Be-sonders bewies er große Umsicht bei dem berühmten Rückzüge derPreußen aus Böhmen nach der Eroberung von Prag, als die preu-ßische Armee fast beständig von dem Feinde angegriffen wurde. Dannzeichnete er sich, nachdem er am 19. Januar 1715 schon Generalder Infanterie geworden, besonders am 1. Juni d. I. bei Ho-henfriedberg, wo er den rechten Flügel des ersten Treffens com-mandirte und am 30. September bei Sorr aus. °) In der Schlachtbei Kesselsdorf, 15. December d. I., mit welcher dieser Kriegschloß, eroberte Joachim Christophs Regiment 20 Kanonen, 1 Hau-bitzen, eine Fahne und ein Paar Pauken und schlug den Angriff dersächsischen Grenadier-Garde glücklich zurück, wofür allen Stabs-Offi-cieren der Verdienstorden nnd dem Regiment ein neues Regimentssiegel,mit den erbeuteten Kanonen nnd Fahnen geziert, znTheil ward.")
Nach dem Dresdner Frieden erhob Friedrich II. seinen wohlver-dienten General zur höchsten kriegerischen Würde zum Gener alfeld-
') Ibidem S. 184.
2) In dem heftigen Kampfe, den die Prenßcn bei dem letzteren Orte bestanden^ward außer dem Capitän Hans Albrecht v. I., der Lieutenant Georg August Chri-stoph v. I., (21t) der in des Generals Regiment diente, tddtlich verwundet nnd derOberstlicutcnant Hans Christoph v. I. (214) erwarb hier unvergänglichen Ruhm,so daß auch dieser Tag von Sorr als ein recht eigentlicher Ehrentag der von Zeetzeangesehen werden muß.
") von Schöning, fünf erste Jahre S. 4K7.
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