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Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze
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ritzer Linie gekommen waren,') Ebenso trat er mit seinen anderenVerwandten in Unterhandlungen, theils um seinen Besitz besser ab-zurunden, theils um alten Stammbesitz wieder zu erwerben. Auchmachte er gegen seine Untcrthanen, die seine Rechte zu beschränkensuchten, dieselben alles Ernstes geltend. °) Selbst neue Güter suchteer schon damals zu erwerben. So bat er, zugleich mit seinem Lehns-vettcr Adam Friedrich (212), am 19. Marz 1725 um das kleinev. Düsedow'sche Lehen in Welle, das jedoch keiner von Beiden erhielt/)Doch kehren wir zu seiner militärischen Laufbahn zurück.Erst 1735 erhielt Joachim Christoph ein eigenes Regiment,dessen Standquartier in Anklam war. Mit diesem marschirte er1734 an den Rhein, als Kaiser Karl VI. für August III. von Sachsen,der zum polnischen König gegen den von Frankreich empfohlenenStanislaus Lesczinskh gewählt war, gegen Frankreich Krieg führte.Doch kamen die Preußen nicht zum Kampfe, weil der Kaiser zu frühFrieden schloß. Am 15. Januar 1737, nachdem Joachim Christoph

>) Nachdem Joachim Christoph schon 8. Mai 1711 durch seine SchwiegermutterAnna Sophie v. Borstel von dem Coruct Haus Crdmauu Loose zu Poritz HausSchmiede's Hof daselbst mit allem Zubehör für 710 Thlr. zurückgekauft hatte, löst er22. September 1713 gegen Zahlung von 1VV Gulden das Dieustgeld eines Kossatheuin Zeetze wieder ein, das sein Vater 1665 verpfändet hatte; dann 11. Oetober d. I.t> Thlr. Dieustgeld in Sicpc für Ivo Thlr.; ebenso 13. Februar 1714 sür Ivo Thlr.12'/^ Sch. Roggcupächtc in Kassuhu, die Christoph v. Zeetze schon Iii IS als Pfandgegeben. Am 2V. Juni 171S zahlt er an Frau Lucic Cathariuc v. d. Schulcnburggeb. v. Alvcuslebeu 225 Thlr. und erhält dafür 1 Wispel 14'/- Sch. Roggcupächtcin Zeetze zurück. Am meisten Schwierigkeit machte ihm aber die Wicdcrciulösuug derschon erwähnten einst von Georg verpfändeten Pächte, da er mit deren zeitigen In-habern Hans Crdmann (1601 und Werner (Iii!) über streitigen Acker einen schonvon seinem Vater ererbten Proceß führte. Nachdem er von deren Schwester MarieElisabeth v. Borstel (163) am 2l. Januar 1718 zwei Wispel Pachte in Poritz undBüste für 300 Thlr. reluirt hatte, gelang es ihm jedoch, bis 1736 in den Besitz fastaller von Georg verpfändeten Lchnstückc zu gelangen, die einzeln aufznfübren hier über-flüssig ist, obgleich sie ihm bedeutende Summen.kosteten.

-) Dem Oberst Erdmann Christoph v. I. (173) trat er 12. Juli 1723 dasRcluitionsrecht auf zwei Ackcrhöfe und einen Kossathen in Grassan ab, crbiclt aberdafür einen Ackermann und einen Kossathen in Büste und 1 Wispel 22 Sch. in Büsteund Poritz ccdirt. Am 29. März 1738 erwirbt er noch den von Werner (161) unddessen Verwandten in Döllnitz besessenen Ackcrhof, anderer Wiedcrcinlösnngcn nicht zugedenken.

2) Dieß beweisen die seit 1717 wegen verweigerter Dienste und wegen eines strei-tigen Eich- und Elsholzes mit den Bauern in Hohcnwulsch und Büste geführtenProzesse.

5) Konigl. Geh. Staatsarchiv.