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Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze
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zembev 1431 wurden aus Arensberg Pachte verschrieben.') 1472empfangen die Brüder Hans und Asche v. BiSmark hier bedeutendeRoggen- und Gerstenpächte, wie denn noch 28. October 1539 Jobst,Joachim und Jürgen v. Bismark von hier 5 Gulden Renten an dieSt. Marienkirche in Stendal verkaufend)

Die v. Jeetze haben hier schon 1473 Besitz und werden 1479mit einem Viertel des Gerichts belehnt. ^) Dazu wird 39. October1596 dem Jahn v. Jeetze (37) ein wüster Hof in Arensbergmit Kornpächtcn, wie sie die v. Nönnebeck besessen, verliehen, unddie Familie v. Jeetze deshalb von 15161791 beständig mit einemViertel des Gerichts und der Pachte belehnt.') Die Hofstellewurde von ihnen neu aufgebaut, aber nur von Bauern bewohnt.Die Hohenwulscher Linie hat die Gerechtsame noch im achtzehntenJahrhundert besessen.

17. Siepe. Siepe (Shpe), eine Meile nördlich von Kalbe,wird 1324 mit Jeetze (s. o.) von den v. Kröcher an die v. Alvens-leben abgetreten. Conrad v. Dequede in Dalchan überläßt hier26. April 1339 dem Georgenhospital bei Salzwedel 12 Sch- Pächte,und Siegfried v. Walstawe 26. Juni 1338 demselben Hospital 5 Schil-linge weniger 4 Pfennige Renten. Jacob v. Jeetze (48) kauftganz Siepe mit Ausnahme des Kirchlehens, welches den v. Alvens-leben zustand, am 4. März 1529 von diesem Hospital für 2 Wispelund 16 Sch. Noggenpächte aus Jeetze, Kassuhn und Pretzier und 299Gulden für die Hohenwulscher Linie.°) Die v. Jeetze werden von1545 an zu gesammter Hand mit Siepe belehnt und haben es bisin die neueste Zeit besessen. Erst seit 1848 sind die letzten Prä-stationen abgelöst.

18. Einwinket. Einwinket, 1'/? Meilen westlich von Oster-bnrg, gehörte 1679 zum Theil dem Samuel Gabriel v. Jeetze (145)

') Riedel, I., V., 197 und XVI., 94. Am 2Z. August 1429 empfängt Adelheid,Wittwe des Bürgers Hans Buchholtz 1 Wispel Roggen und Gerste aus Arensberg;14. Dcccmdcr l4Zl läßt Heinrich Dobbcrkau, einst Pfarrer zu Ostcrburg, den St.Alerinsaltar im Dom zu Stendal mit 9 Stücken jährlicher Renten aus Arensberg belehnen,die er von den Brüdern Nicolaus und Henning Bismark für 72 Mark erstanden hat.

2) Riedel, I., XV., 333, XVI., 194.

°) Riedel, I., XIV., 390; Gcrkcu, ckiplom. I., 979.

4) Als der Amtmann Gabriel Hohenstein zu Burgstall 1943 zu Gunsten desLandeShcrrn dagegen protestirte, ward Lorcntz v. Zeetzes (118) Anspruch auf dies Vier-tel der Rechte und Pächte durch das Quartalgericht am 12. September 1943 aus-drücklich anerkannt. (Hohenw. Archiv.)

5) Riedel I., XIV., 73; V., 319; XVI., 297.

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