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belehnt,') Friedrich v. Zeetze aber bekam zu derselben Zeit nocheinen Hof daselbst für seine Frau zum Leibgedinge und das Angefälleder oben erwähnten Hoddendorffschen Besitzungen, die er bis zum13. Februar 1172 ganz an sich kaufte. Dadurch waren die v. Zeetzezum Besitz des halben Dorfes Grass an gelangt, und wird da-her dasselbe in den Lehnbriefen von 1479 an als halb ihnen zu-stehend aufgeführt.
Die andere Hälfte von Grassau, die später in den Besitz desErbschenken Daniel v. Lützendorf gekommen war,") kaufte der derPoritzer Linie ungehörige Henning v. I. (83) für seine Linie,die von 1593 an beständig damit allein belehnt wird. EinzelneHöfe und Gerechtigkeiten abgerechnet, die noch einige Zeit den v. Wol-deck, v. Düsedow und v. Lindstedt gehörten, H war nun Grassau ganzEigenthnm der v. Zeetze, von denen seit 1650 hier drei Familienwohnten. Seit 1720 gingen aber auch diese Güter meist an Bauernüber. Sämmtliche Gerichts- und Ehrenrechte wie die Prästationenverblieben jedoch den v. Zeetze und ihren Erben, bis nach 1848 auchdie letzteren abgelöst wurden. Die Familie v. Rohr ans Hohenwnlschhat jetzt alle Rechte. Ans dem Kirchhofe von Grassau ruhen vielev. Zeetze; die noch erhaltenen Denksteine sind aber in die Kirche selbstversetzt, in welcher vor dem Altar der bei Sorr tödtlich verwundeteLieutenant Georg August Christoph v. Zeetze (211) allein beigesetztist, wie auch sein Hut, Schärpe und Degen noch über einer Seiten-thür derselben hangen.
11. Hohenwuls ch. Hohenwnlsch, ursprünglich Woltitz, Wulzkeund Hoghemwulzke, liegt eine Viertelmeile östlich von Bismarck Am11. Februar 1345 verlieh Markgraf Ludwig an Könekin, Thhdekeund Henning v. Wolcz das Dorf Woltz.') Thhdeke v. Woltitz ")
') Riedel, I., XVI., 32. Schon am 1». Mai 14k 1 wurden den Brüdern Henningund Achim v. Voß 2 Wispcl Pächtc in Grassau verliehen, die aber bald in andereHand gekommen sein müssen, (ibiü. I., VI., 377.)
") Sie umfaßte 5 Ackerleute, 2 Halbackerlcntc, 4Kossathcn, den Müller, 13^ Sch.Haserpächtc und 12 Hühner sammt dem schmalen und Fleischzchnt, und außerdem 12Sch. Gerste ans Möllenbeck, 8 Sch. Roggen ans Errlcben und 3 Pfund ausArcnsberg.
") Die v. Lindstedt besonders machten 1S0 Jahre lang den v. Zeetze das Kirch-lichen streitig, bis endlich 1743 Georg Werner und Werner Christoph Heinrich v.Lindstedt ihre Ansprüche gegen eine Abfindungssumme an den General - Fcldmarschallv. Zeetze abtraten.
->) Riedel, I. VI., 463.
'9 Er wohnte in Wartcnbcrg (s. o. Poritz).