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zugespitzten, niederflatternden Wimpelin') Die Farben des Helm-schmncks lassen sich, da alte Autoritäten dafür fehlen, nicht mit vollerGewißheit feststellen. Das Richtigste dürfte sein, die Fahnenstangengolden, nnd von den Fähnlein die beiden äußeren roth nnd dasmittlere weiß (silbern) anzunehmend) Die Helmdccken tragen diedurch Schild nnd Wappenbild gegebenen Farben, sind also silbernund roth.
Der frühste Ursprung des Geschlechts läßt sich nicht mehrnachweisen. Da aber außer der Familie v. Zeetze noch eine größereAnzahl anderer Geschlechter in der Umgegend von Salzwedel, namentlichdie v. d. Knesebeck, v. d. Schulenburg, v. Gartow, v. Gladow,v. Kerkow, v. Bodenstedt, v. Walstawe, v. Zietnitz nnd Andere denRaubvogelfnß im Wappen führten, hat man angenommen, daß diesesämmtlich ursprünglich stammverwandt gewesen, vielleicht sogardem seit 1184 in Salzwedel erscheinenden Urgeschlecht der vonSalzwedel entsprossen seien. Herr Hauptmann Frhr. v. Ledeburhat diese Annahme, unterstützt durch die genauste Kenntniß dermärkischen Adelsgeschlechter, vornehmlich zu beweisen versucht.^) Erberuft sich mit Recht für die erstere Annahme außer auf die Wappen-gemeinschaft') auf die auffallende Nähe der ursprünglichen Stammsitze,die sämmtlich in der nächsten Umgebung von Salzwedel liegen, auf
') So z. B. auf dem schönen Siegel des Hans v. Zeetze vom I. 1173. Inspaterer Zeit wurden häufig eine, seltener zwei Fähnlein, niemals aber alle drei, rechtsgekehrt geführt, was ohne Zweifel eine rein willtührliche Abweichung ist. Ebensonnbcgründet ist es, daß auf einigen wenigen v. Jcctze'schcn Siegeln der Helm zwischenden Fahnen mit drei Hahnenfedern besteckt ist, was wohl aus einer Verwechslung mitdem alten Wappen dcrv.d. Knesebeck, Tilsen nnd Colborn'schcr Linie, hervorge-gangen ist. Auch bei Siebmachcr ist dieser Fehler begangen. Daß die Poritzcr nnd dieHohenwulschcr Linie des v. Jcctze'schcn Geschlechts sich durch Stellung und Formder Fähnlein unterschieden, ist zwar von Familicnglicdcrn behauptet, jedoch schwerlichbegründet, und wird auch durch die vielfach verglichenen Siegel keineswegs bestätigt.Die Poritzcr Linie soll die Fähnlein um die Stange geschlungen, (wie bei Sieb-machcr) geführt haben, die Hohenwulschcr aber srciflattcrnd. Allseitig durchgeführtist diese Unterscheidung jedenfalls nicht.
-) So gibt auch Sicbmacher die Farben. Es kommen jedoch auch alle drei Fähnleinreih tingirt vor, nnd — was sicher ganz falsch — das mittlere bisweilen blau.
U Märkische Forschungen III. S. SV — 108.
U Diese allein kann Nichts entscheiden, da das Wappenbild des Ranbvogelfußesgerade ein in allen Ländern sehr gewöhnliches war. Beispiels halber mögen einigeFamilien folgen, welche ebenfalls dicß Bild im Wappen führen: v. Starzhansenin Oesterreich, v. Amthvr in Süddeutschland, v. Mosbach in Bayern, wie die