Gerechtigkeiten.
„von nicmandt die bierstcucr begehret, sondern nur die Gerechtigkeit„des braucns und auskauffcs, die Steuer wehre jederzeit geliefert.„Darauf S. Churf.-Gnadcn zur Antwordt gab: weil die von beiden„Städten auch alhicr, wollen sie dieselbe auch hören — wir soltcn„zur Tafel bleiben. Ob nun zwar folgender Tage zu Hose undt„bey der llomaecki höchstgedachtcr Sr. Churf.-Gnadcn wir flcisfig„aufgewartet, und die Churfürst!, resolution vcrhoffet, — ist doch„solche erst den ^ Sontag gegen Abendt durch einen Canccllisten„iiberbracht worden. Weil nun dieselbe sehr nachtheilig, hat man„den ?? das andere Memorial übergeben — wormit Abschied ge-„uommen und den die Abrcyse von Würzburgk erfolget, auch„zu Henfstädt ooram noturio et testidus protestiret worden."
Die Reise war demnach theuer und zwecklos. Sie kostete252 THIr. 14 Fürstengroschcn 8 Heller. Von Würzburg heist es
dabei: „Allda Verehrung gethan:
„dem Hrn. Cantzlar 30 Thlr.
„dem Hrn. Lsoretario .......... 20 „
„deß von Tastungcn seinem Gutschcr, so uns heim-geführt, verehret .......... 1 /,
„Desselben Pfeiffer und Pauker 1 „
„Dem Kelner 1 „
„Dem Zeugwertcr 1 „
„Dem Capitain-Licutenant, so mit uns umhergegangen 2 „
„Dem Cammcrdicner .......... 1 „
„Dem Leeretorio ........... 2 „
„Vor den Mühlzettull 1 „
„Den Knechten Kostgeldt ......... 12 „
„Dem Schmiede, so au der Gutschc gcmachct . . 4 „
„Vor Fütterung und Stallgeldt ....... 3 „
„In der Frau Stcttcrin Hause verzehret .... 43 „
„Ins Haus verehret .......... 2 "
lStillc gelegen zu Würzburg vom 11. biß zu dem 20. Martio.)"Auch die Gemeinde Hohengandcrn wandte sich wiederholtm Sept. 1002 vergebens an das Obcramt um Gestattung desBicrbrauens, das sie seit uralter Zeit gehabt, und an ihre Junkerw günstiges Vorschreiben, indem sie anführen, daß sie zwischen