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Gerechtigkeiten,
auch manchmal durch Irrung gestört, doch stets eine patriarchalischedurch gegenseitiges Vertrauen und Hülfeleistung gestärkte geblieben— jetzt aber durch den Geist der Zeit getrennt und von beidenSeiten ein „geebnetes" Verhältniß geworden ist. Und so stellt sichdann heraus, was der alte General von Schliessen in der Geschichteseines Geschlechts schon vor mehreren Jahren gesagt:
Der jetzige Adel ist der abgestorbene Stamm eines alten ehrwür-digen Baumes, der, wenn er auch den Schatten nicht mehrgewährt, als sonst, doch als Denkmal des ehemaligen Schutzes,Aufmerksamkeit und Achtung verdient.
2) Das Patronat-Recht über Rirchen undLchute»übten die von Hanstein als ein in den Lehnbriefcn unter demallgemeinen Namen Gerechtigkeiten, Nutzen und Z übe hö-rungen begriffenes Recht nach einem alten Herkommen von jeheraus, ohne daß in den frühern Jahrhunderten bis zum Anfangdes 15ten eine Spur über die Art der Besetzung der Pfarreienoder die Einwirkung auf die Kirche sich findet, indem die Schuledem Pfarrer und den Klöstern überlassen blieb. Die Ausübungdieses Rechts geschah aber ohne allen Widerspruch in dem ganze»Umfang der v. H. Gerichts-Bezirke, und zwar meistens unter demNamen eines Pfarrlehns, weil damit gewöhnlich die von derGesammt-Familie verliehene OonAi-ua, das. Stipendium verbundenwar. Eine noch vorhandene lateinische Urkunde im Original vom26. Apr. 1514 (Urkb. 315) beweist aber, daß schon damals dieVergebung einer Pfarrei nicht unmittelbar von dem Patron ohneweiteres, sondern durch Präsentation an die geistliche Behörde, demgeistlichen Official in Heiligcnstadt geschah. Nach der genannte»Urkunde war der Pfarrer in Rimbach, dem dicht am Schloß Hau-stein gelegenen Dörfchen, dessen Kirche ohne Zweifel die Schloß-kirche war, und die schon eoolesia parooliialis genannt wird, voclorUaneoroiN gestorben, und von Christian v. H. Ritter (aufUnterstem, Statthalter zu Cassel) und dessen Vetter Heinrich v.H>der Gerious der Mainzer Diözese Ooirrsäus <lo Uan8toinzudieser Pfarrei, der Vicarie des Altars der heil, Katharinc, demOfficial in Heiligenstadt präsentirt worden. Es hcist in der llr-