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1 (1856)
Entstehung
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216
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216 VI. Lehen der Herzoge von Thüringen u. Sachsen.

des letzten seines Namens und Stammes, dasselbe an die Graf-schaft Henneberg zurückfiel, und der obengenannte Graf GeorgErnst seinen Rath Casparv. Hanstein mit seinen Leibserben,und nach deren Abgang, seine 4 Brüder Melchior, Lippold,Martin und Heinrich, als Mannlehn damit belehnte nachLehnbrief von Masfeld den 13. Jan. 1589. (Urkb. 465). Nachdemselben besteht esin dem Gesäß und Kemnaten mit Häusern,«Bäum, Hosstädten, Stadeln, Aeckern, Wiesen und Holz", indem sich jedoch der Lehnherr daskleine Waidwerk" vorbehält.Ferner gehört zum Lehn die Tachbachs-Mühle, 2GüterzuTach-bach, dann mehrere Hufen Land zu Grub, zu Weisbach, zuBreiten sehe, mit allen Ehren, Rechten, Freiheiten und Ge-wohnheiten; ferner der Sackzehnte zu Steinhauk, der vonDietrich von Trusek und 5 Güter zu Dingslcben,die von Jörgen von Herbelstädt erkauft worden. Auch sinddarin begriffen die Lehen der Güter und Mühlen im DorfBcl-rieth, welche der Graf Albrecht und nach ihm, der Vaterdes Grafen Georg Ernst dem Hans Zufraß verliehen.

In der Nähe lag das Kloster St. Ottilie, mit einerWunderquelle, nach der gewallfahrtet wurde, das vom BenedictinerNonnenkloster Trohstadt abhängig war. Die Aebtissin vonSt. Ottilien, Jutta, besaß mehrere Grundstücke bei Henfstävt,die sie an den von Zufraß verkaufte, und die jetzt zu demLehen gehören. (Spangenbergs Chronik S. 278.)

Der Hof besteht außer den Oekonomie-Gebäuden aus 2gegen einander liegenden Gebäuden, wovon das alte hohe stei-nerne Haus von Caspar von Han st ein (71603) dem erstenBesitzer, gebaut seyn muß, da sich daran die Jahrszahl 1596und das Hansteinsche und Hohenccksche Wappen neben einanderbefindet. Das andere kleine unten liegende Haus muß erst inneuerer Zeit entstanden seyn.

4) Das Lehngut Einberg in Sachsen-Eoburg.

Lehnbrief von 1632.

Das Rittergut Einberg bei Coburg war Herzogt. Do-maine und wurde von Herzog Johann Casimir (71633) von