Druckschrift 
1 (1856)
Entstehung
Seite
151
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III. Fuldische Gesammtlehn.

It. Mai 1543, wird ebenfalls jener Christian ohne weitere Be-zeichnung genannt und von ihm ausdrücklich gesagt:daß er einenEpdt zu Gott geschworen" ohne der Heiligen zu erwähnen.

In Ansehung der folgenden Lehnbriefe (siehe auch SolmmmtGiontels duläensis p. 100 :c) ist noch zu bemerken, daß zuerst indem Lehnbrief des Abts Wolfgang vom Montage nach Eantato1557 der Wohnort der Vasallen zu Geismar, Steina und Ers-hausen aufgeführt wurde, wie auch in den folgenden von 1603,1606 und 1610 geschah, da in den frühern diese Stammsitze aus-gelassen waren, obgleich das Fuldische Lehen unzweifelhaft Sonder-lichen der Ershauscr Linie war, welches zuerst in dem Lehnbriefdes Abts Joachim vom 5. Dec. 1650, vom 3. Jan. 1664 und28. Sept. 1666, nach mehreren aus der Ershauscr Linie Genanntenmit den Worten ausgedrückt war:Alle von Hanstcin dieser Linieund Stambs derselben vor sich und Ihre Erben w." Erst indem Lehnbricf des Abts Bernhards Gustavs vom 22. Febr. 1672,und dann in allen folgenden bis zu dem vom 20. Dec. 1803heißt es: das halbe Dorf Waldese, also wohl die Bauerngüterund deren Zinsfrüchte da die Güter braunschw. Lehn waren,allen Gebrüdern und Vettern von Hanstcin Eröh au fischenStambs und Linie." Auffallend ist es dabei, daß die beidenRittergüter in Wcrleshausen nicht der Ershausischcn Linie, son-dern zweien Gliedern der Besenhauscr Linie gehörten, welches nurdurch Kauf oder Tausch geschehen seyn kann, da Wcrleshausen inkeinem andern Lehnbrief an die Besenhauscr Linie vorkommt undnur in der Lchnspecification vom 23. Febr. 1804 zum Prcuß.Lehnbricf zu 16) gesagt wird, daß die Bescnhausische Linie dieseAnsitze zu Wcrleshausen wie oben bemerkt worden, für MainzischLehn halte.

Als ein Ausfluß des Fuldaischcn Gunkcl-Lehns, das aber- mißverstanden seyn muß, wird hier folgendes bemerkt:

a. 1572. März 18. «l. »1. Fulda, Abt Balthasar zu Fuldabelehnt die Jungfrau Magdalcne v. Hanstcin, des sel. Aler.v. Hanstein Schwester (nebst Andreas von Eislebenwegen seiner Hausfrau Barbara, auch mit Jobst v. d. Werderd. Aeltern im Namen Annen Güntzels von Grunau Wittwe