III. Fuldischc Gcsammtlehn.
Lehn hatten. Zugleich bezeugen Helwig von Dörnberg, Wil-helms Vetter und Vormund und Friedrich von Worbis, Wil-helms von Dörnbcrg Eltcrvater, daß dieser Kauf mit ihren Wissenund Willen geschehen sey, «Wilhelms leiblicher Nothdurft willen."Einige Tage nachher, in der Urkunde vom 11. Juli 1376, (Nrkb.164) versprechen der genannte Helwig und sein Vetter Berlt,Heinrichs vonDuringcnberg Sohn, «daß sie gegen Wcrnhcr von„Hanstein und seinen rechten Erben an seinem Gute zu Linden-«wcrde nicht vervnrechten sollen." Sollte zwischen seinen Leutenund den ihrigen Gebrechen entstehen, so soll dies in Freundschaftdurch beiderseitige Schicdsfreunde geschlichtet werden. Auf diesemverkauften Gute haftete die Lcibzucht einer Wittwe von Dörnbcrg,daher Gela Koizels, Wittwe Heinrichs von Dörnbcrg, deren Leib-geding auf diese Güter mit überwiesen war, am 12. Juli 1379(Urkb. 174) auf dieses Leibgeding verzichtete und dasselbe an Wer-ner von Hanstein abtrat.
Der Fuldischc Lehnbrief koria guarta post Imeio 31. Mai1455 (Schannat Fuld. Lehnhof S. 166) vom Abt Reinhard aufHeinrich v. Hanstein dem Jungen, Hans und Wernher, seine Söhnesprechend — wurde erst ertheilt, nachdem der Lehnbrief von 1357copeilich von Heinrich dem Jüngern und seinen SöhnenHans und Werner v. H. durch ihren Bevollmächtigten, Hildc-brand v. Erißhusen 1455 dem Abte Reinhard überreichtworden war. (Siehe Kindlingerö Mscpt. Imn. XXV. S. 122.)In dem Lehnbrief von 1455 wird zuerst das Dorf als Lehnobjectaufgeführt mit folgenden Worten:
«Item das Dorf Lpndenwerder mit Kemnaten, Ackern,«Wiesen, Hoffen, Fischereien, geholzen und gcmeynlichen mit allen«Zubehörungen, als das etwa Wernher von Hansteyn selige"umb die von Dornigeberg gekauft hat nach Lute des Brieffs"darüber gegeben." —
In dem Lehnrevcrs vom Dcc. Donnerstag nach Lucie hatteHildcbrand von Ershusen sein Siegel für Heinrich und Hans v. H.als deren Oheim angehangen, in demselben war aber Lindcn-werde und Kemnaten nicht gedacht. In dem koria guarta post