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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
Seite
218
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Mark, Konrad von Nkttberg, und Herzog Walramvon Limburg.

Den Tag vorher erhielten die Grafen Walramund Otto vom Erzbischof Konrad von Köln 'einebedeutende Schenkung. Die am 22. März 1253vom Erzbischof ausgestellte Urkunde enthält Folgen-des: Mit Rücksicht auf die treuen Dienste, die„seine lieben Vettern und Vasallen", die GrafenWalram und Otto von Nassau, ihm und seinerKirche geleistet und in Zukunft noch leisten können,verspricht er ihnen fünfhundert Mark kölnischer Pfen-ninge, die Mark zu zwölf Goldgulden gerechnet, zurVerbesserung der Lehen, die sie von der kölnischenKirche haben. Er wcis't ihnen für diese Summeseine Einkünfte zu Siegen an, nämlich den Zoll,die Bede, die Münze und die Juden, die sie so langebeziehen sollen, bis ihnen die fünfhundert Markbezahlt sind. Sollten etwa die Einkünfte von denJuden und der Münze künftig mehr als bisherbetragen, so bekommt der Erzbischof die Hälfte desMehr-Ertrags. Wenn, was Gott verhüte, einerder beiden Grafen vorher sterben sollte, so beziehtder Ueberlebende die Einkünfte in der angegebenenWeise. Für die fünfhundert Mark sind die Grafennicht gehalten Allodial-Gütcr zu kaufen oder gar

-) Niesert, Beitrage l, l. S, 73; s. den AnhangNro. VIII,

-") Die Schwagerin des Erzbischofs, Gräsin Margarethavon Hochstaden, geborne Gräfin von Geldern, war dieSchwester der Gräfin Mathilde von Nassau, also dieTante der Grafen Walram und Otto.