Druckschrift 
1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
Seite
139
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Burg der Grafen von Nassau Haus-Aemter gabwie wir sie an den Höfen derJürsten finden. Unterden Rittern, die wir als Dicnstmannen der Grafenbei ihnen zu Lahnftcin finden, ist der Truchseß oderSencschall, Dietrich von Staffel; Robert, der Mar-schall; Sifried vom Stein,") der Schenk. (Nurder Kämmerer fehlt, sonst hätten wir die ursprüng-lichen vier Hof-Aemter vollständig.)

Es gibt, w.ie behauptet wird, aus dieser Zeit einVerzeichniß des größten Theils der Besitzungender Grafen von Nassau; "") aber es ist nicht ge-druckt, und wo die Handschrift sich befindet, ist nichtbekannt. Was darüber in Urkunden vorkommt,wird im Verlauf dieser Geschichte mitgetheilt. Ineinem zu Anfang des dreizehnten Jahrhunderts nie-

H Sifried der Schenk steht in der Urkunde ohne diesenFamiliennamen; aber ich trage kein Bedenken, ihn zurFamilie der Ritter vom Stein zu rechnen. Nur wenigeJahre spater (1215) kommt unter den Nassauischen Va-sallen ein Sifried, Bruder Egenolfs, vor, der bald hernach(1234) Sifried vom Stein (<1e luxiäe) genannt wird.So hätten wir in diesem Sifried dem Schenk den Ahn-herrn des berühmten, in unsren Tagen erloschenen Ge-schlechts.

**) „Eine überaus weitläuftige Aktiv- und Passiv- Lehnbe-schreibung der Grafen von Nassau, (ungleichen jenervon Katzenelnbogen,) aus dem Anfange des Xlll. Jahr-hunderts, welche ich dereinst besonders mitzutheilen, undmit den einschlägigen Urkunden zu erläutern geneigt bin."Bodmann 37.