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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
Seite
112
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hörten, sollte nun dies Lehnsvcrhältniß zum Erzstiftaufhören, und die Grafen von Nassau, die Gefähr-ten der Kaiser, sollten die Burg, wovon sie denNamen führten, künftig vom Reich zu Lehen haben.Auf dem Reichstag zu Worms hatte ErzbischofJohann von Trier mit Kaiser Heinrich I V. darüberverhandelt, daß die (nicht weit von Trier gelegene)Abtei Echternach, die bisher reichsunmittelbar gewe-sen, unter dem Erzstift Trier stehen und der Kaiserdafür Lehnsherr über die Burg Nassau werdensollte. Am 17ten Mai 1192 kam der Erzbischofvon jenem Reichstag zurück, und brachte folgendesSchreiben des Kaisers an den Abt von Echternach:„Unsrc Erlaucht hat eurer Klostcrgcmcinde mitzu-teilen beschlossen, daß wir nach dem Rath derFürsten und unsrcr Getreuen die Abtei Echternachder Kirche von Trier übergeben haben, die sie vonnun an mit derselben Berechtigung besitzen soll, wiedas Reich sie bis auf diese Zeit besessen hat. Wirentbinden dich deshalb, lieber Abt Gottfried, derschuldigen Lchns-Treuc, und tragen dir auf, daßdu unverzüglich die Abtei aus der Hand des Erz-bischofs Johann zu Lehen empfängst, und daß du,wie es sich für einen so verständigen Mann geziemt,es nicht daran fehlen läßt, ihm gehorsam und er-geben zu sein." Abt und Consent von Echternacherfuhren mit Schrecken, daß sie unter dem ErzstiftTrier statt unter dem Reich stehen und auf dieseWeise ihre Freiheit verlieren sollten. Aber der Vogtdes Klosters, Graf Heinrich von Luxemburg, nahmsich ihrer an, und mit ihm verwandten sich Erzbischof