die Acrzte zusammen, besprachen sich, und erklärtenihm dann: „ein Mittel gäbe es, das ihn rettenkönne;" der Herzog wies das Mittel zurück, dassie ihm nannten, und sagte: „lieberwolle ersterbenals sich auf der heiligen Pilgerfahrt mit einerSündebeflecken." -) Bei seinem Tode wollten die Kreuz-fahrer ihn noch dadurch ehren, daß sie das ganzeLager erleuchteten; zwei oder drei Lichter branntenin seder Hütte; den Türken, die von der Stadt ausdas sahen, schien das Lager der Christen von einerallgemeinen Feuersbrunst ergriffen.
Nach des Herzog's Tod verließen die Grafenvon Nassau das Heer, das Ptolemais belagerte,und gingen nach Deutschland zurück. Am 25. Juni1191 finden wir sie in Mainz. In einer dort aus-gestellten Urkunde Erzbischof Conrad's von -Mainzwerden sie als Zeugen genannt.
Graf Robert von Nassau kehrte wieder zumHeer der Kreuzfahrer zurück. Ergriff ihn vielleicht,
*) Gottfried bei Freher l 357.
") Wilken IV, Zl4.
Urkunde bei Guben, cock, äipl, III, 1074. — Eine inJoannes' SpicileZ. p. 21 (und nach derselben fehlerhaf-ten Abschrift im Jsenburgischen Geschlechtsregister, Ur-kundenbuch S. 39) mitgetheilte Urkunde Erzbischof Phi-lipp's von Köln, angeblich vom Jahr 1190, worin dieGrafen Robert und Walram unter den Zeugen ange-führt werden, gehört in's I. 1185 (N0UXXXV stattMl^XXXX); sie ist auch sonst so korrumpirt, daß sie,wie es scheint, deshalb nicht in Lacomblel's Urkundcn-buch aufgenommen worden ist.