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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
Seite
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rcnd wir die Grafen von Nassau um diese Zeit inder schönen Königesundra noch nirgend angesessenfinden, sehen wir ihre Berechtigungen so tief die Sieghinunter sich erstrecken. Damals hatte Graf Robertdie Vogtei über das Gut zu Eitorf dem Ritter Lud-wig von Gendersdorf übertragen. In einer vomErzbischof Philipp von Köln ausgestellten Urkundelesen wir, daß die Brüder und Schwestern des Klo-sters zu Nhcindorf wegen der Anmaßungen der Vögte,sowohl auf diesem Gut als auf ihren andern Besi-tzungen, den Erzbischof selbst als Vogt aller ihrerGüter zu haben wünschen; dieser hat deßhalb denGrafen Robert und seinen Lehnsmann vermocht,auf die Vogtei und alle Berechtigungen, die sie anjenem Gut zu haben behaupten, für immer zu ver-zichten: wofür ihnen das Kloster ein für allemalfünf und zwanzig Mark und einen Karren Weingeben muß.

Im Jahr 1173 dotiren die Grafen Robert undWalram die Kirche zu Altcnburg. Dort wo jetztdie Aemter Königstein und Idstein aneinandergräu-zen, in der Gemarkung von Heftrich, hatten sich,aus so alten Zeiten, noch Neste eines jener Kastelleerhalten, die die Römer auf der unter dem NamenPfahlgraben so berühmt gewordenen Vertheidigungs-linie errichtet hatten. Hier, bei der alten

*) Lacomblet, Urkundenbuch I. 322.

") Es haben sich in der Nähe des Pfahlgrabenkastells Al-tenburg Ziegel mit dem Aeichen der Cohorte der Vinde-licier gefunden. Der Legionsstempel fehlt; man findetaber auf andern Ziegeln, daß die 22ste Legion hier stand.