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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
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wie schon erwähnt, Nassau der Kirche zuWcilburggeschenkt (915). Weilbnrg selbst, Schloß undKirche, nebst allem, was dazu gehörte, wurde von «Otto HI. (im I. 1000) und Heinrich II. (im I.1002) dem Hochstift Worms übergeben. Nassauscheint aber zur Zeit dieser Schenkung nicht mehrEigenthum der Kirche zu Weilbnrg gewesen zu sein.Denn Bischof Azecho ") von Worms kaufte esan sich, und schenkte es seinem Stift unter derBedingung, daß fährlich einmal in St. Peter fürseinen Kaiser, Konrad ll., für die Kaiserin Giselaund für ihn selber Messen gelesen, und hundertArme gespeist werden sollten (1034).

An diesen Höfen von Nassau, dem Eigenthum desHochstifts von Worms, kamen die Grafen vonLurenburg oft vorbei, wenn sie die Lahn hinunternach den Burgen ritten, die im grünen Rhein sichspiegeln. Hier mochte oft jener stattliche Bergkegelihren Blick auf sich ziehen, der, Nassau gegenüber,auf dem linken Ufer des Flusses sich erhob, schöngelegen, die Gegend umher beherrschend, wie dazugeschaffen, eine Burg zu tragen, und doch unbenutztund, wie es den Grafen schien, hcrrnlos.

Wir haben einen Ncichstagsbeschluß König Adolph'svom Jahr 1295, wodurch festgestellt wird ""), daßkein Graf auf fremdem Grund und Boden, wennauch in seiner Grafschaft gelegen, ein Schloß bauen

*) In der Urkunde sagt er, er habe es proprio ladorelibera manu an sich gebracht. OriZx. Hass. p, NO.Uerlz Älouumeota Kermauiae distoriou IV. 463.