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BekannteGenerationen.Anknüpfend anIV. b. S. 14.
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Jüngere Linie.
VII. Peter, Klingenkaufmann in Firma Gebr. Weyersberg,geb. 19. Juli 1766, gest. 9. Juni 1829;
verm. 17. Februar 1785 mit Helene Wilhelmine Knecht,*) geb. 15. April 1768,gest. 11. November 1833, einer Tochter des Klingenkaufmanns Joh. AbrahamKnecht, vergl. S. 14 und 37.
Das junge Paar soll seinen Hausstand auf der ihm von den Eltern Knechterbauten „weissen Seite" der Kirschheide gegründet haben.
Die in einem grossen Garten und Park, ziemlich entfernt von der Strasse liegende „weisse Seite"ist massiv gebaut und, wie ihr Name es besagt, hell angestrichen. Sie zeigt besonders im Giebelfeldeund an der Vorderseite des oberen Stockwerkes characteristische Stuckverzierungen. In den Jahren1833 bis 1848 wohnte die Familie Platte auf der Kirschheide, zunächst auf der weissen, später auchauf der blauen Seite. Vergl. S. 15.
Nach dem im Jahre 1797 erfolgten Tode von Joh. Abraham Knecht verzoges nach der Stadt „in den Platz"**) und von dort, nach dem Hinscheiden derWittwe Joh. Abrah. Knecht, in das im Jahre 1764 von deren SchwiegermutterHelene Catharina Knecht***) erbaute Haus „auf der Treppe", aufm Ohliggelegen — an der späteren Rhein-Chaussee, der heutigen Kölner Strasse.
Zu diesem Plause gehörte in jener Zeit ein weitläufiger Zier-, Obst- und Gemüsegarten auf dergegenüber liegenden Strassenseite, der auch den grössten Theil des heutigen Postbesitzes mitumfasste(vergl. J. W. Meigen's Plan der Stadt Solingen aus dem Jahre 1788). In dem Garten befand sichein Springbrunnen.
Obgleich das Ohliger Ilaus und namentlich seine Umgebung inzwischen vielfache Veränderungenerfahren haben, legt seine Bauart noch deutlich Zeugniss ab von dem Verlangen der angesehenenund in ihren Unternehmungen erfolgreich gewesenen Familie Knecht, sich ein diesen Umständenwie auch dem Gesclimacke der Zeit entsprechendes Heim zu schaffen. Beaclitenswerth sind dieZimmerthüren, eine in Holz geschnitzte, wie Stuckarbeit aussehende Zimmerdecke und zwei schmiede-eiserne Verzierungen neben den Dachtraufen der Vorderseite.
13 Kinder: VI, A bis N.
VIII. Catharina Elisabeth,
geb. 21. Februar 1769, gest. 28. Mai 1770.
IX. Johann Ludwig, Klingenkaufmann in Firma Gebr. Weyersberg,geb. 22. November 1770, gest. 8. October 1835.
Er war nicht verheirathet und wohnte, nachdem • er sich ehedem häufig vor-übergehend in Stuttgart aufgehalten, in den letzten Lebensjahren bei seinenVerwandten „in der Hütte", vergl. S. 16.
*) Von ihr sind zwei, jedwede Verwechselung ausschliessende Bildnisse erhalten. Das eine, im Jahre 1772 gemalte zeigtsie als Kind, das andere dürfte aus ihren letzten Lebensjahren stammen. Ausserdem besitzt Herr C. Weyersberg ein Pastellbild,welches sie aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls darstellt, und zwar als junges Mädchen.
**) Das Haus „im Platz" wurde nach dem Tode der Frau Wwe. Peter Weyersberg von deren Erben an Herrn Steuer-empfänger Anton Vetter verkauft, der das ursprünglich nur aus dem ITause, dem Vorplatze und einem kleinen Garten bestehendeAnwesen durch einen Theil des Baumhofes vom „Hohnsplatz" vergrösserte. Später ging es in den Besitz des Herrn Gustav Fuhrmannüber, von dessen Erben es Frau Wwe. Gustav Weyersberg (vergl. S. 19) ankaufte. Das Haus wurde 1891 niedergelegt, nachdem esim Jahre 1883 in andere Hände übergegangen war. Der Garten ist zum Theil noch Eigenthum des Herrn Gustav Weyersberg zu Gries.
•••) Vergl. Ohligschläger, „Repertorium der älteren Papiere des Solinger Rathhauses", Manuscript v. 1873, S. 25 No. 173,S. 44 No. 312, S. 52 No. 410. — Solinger Kreis-Intelligenzblatt No. 20 v. 25. Januar 1892 : „Aus vergangenen Tagen", 3. Fortsetzung.