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BekannteGenerationen.Aeltere Linie.
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VI.
III. Johann Wilhelm, Klingenkaufmann,
geb. 10. October 1^0, gest. 19. Juni 1793.
Nach dem 1782 crföblgten Ableben seines Vaters Peter führte Wilhelm dasKlingengeschäft desselben zunächst allein weiter. Vergl. S. 12. Später, im Jahre, traten seine Halbbrüder Peter und Johann Ludwig nach inzwischen erlangterGrossjährigkeit in das Geschäft mit ein, wodurch die Firma „Gebrüder Weyers-berg" entstand.
Wilhelm bewohnte die von seinem Vater im Jahre 1771 erbaute „blaue Seite"der Kirschheide. Vergl. S. 11.
Diese bietet noch heute das Bild eines stattlichen Kaufmannshauses der damaligen Zeit. DieVerzierungen des Giebels, der Fenster und der Hausthüre lassen das Bestreben erkennen, die einfachebergische Bauweise durch Anklänge an die Renaissance und die geschweiften und verschnörkeltenFormen des Rokokostiles zu beleben. Am Giebel hat sich sogar die sonst stets geradlinige Schiefer-bekleidung diesen Formen anschliessen müssen, auch zeigt sie von kleineren Schieferstücken sorgfältigzusammengestellte Abweichungen. Im Inneren des Hauses findet sich characteristisches Schnitzwerkan den Thürpfosten, den Thiirfüllungeh und am Treppengeländer.
Die Ortsbezeichnung „Kirschheide" kommt schon in einer Urkunde aus dem Jahre 1412 vor.
Derselbe war vermählt mit
Johanne Wilhelmine Mumm,geb. 13. März 1745, gest. 19. Juli 1820,einer Schwester von Frau Peter und von Frau Clemens Weyersberg, vergl. S. 14und 37.
6 Kinder: VI, A bis IL
A. Helene Wilhelmine Constantia (Tante Mina in der Hütte),
geb. 26. Juli 1778, gest. 27. September 1850, unvermählt.
B. Carl Wilhelm,
geb. 23- Dezember 1779, gest. 15. Januar 1798.
Seine Mutter verlor in ihm einen sehr braven Sohn. Er starb „auf der ITeide" imelterlichen Hause.
C. Anna Maria Elisabeth (Elise),
geb. 12. Mai 1781, gest. 23. August 1852.
Sie vermählte sich am October 1803 mit Carl Reinhard Berg, geb. 27. August1781, gest. 15. Februar 1853, einem Sohne des Kaufmanns Joh. Abraham Berg zuSolingen, geb. 15. Febr. 1730, gest. 3. Octb. 1786, vergl. S. 37.
Eine Schwester von Carl Reinhard Berg, Johanne Luise Elise Berg, war die Gemahlin des französischenMarschalls Soult, der 1807 zum Herzog von Dalmatien ernannt wurde.
Carl Reinhard Berg war in den Jahren 180 bis 1813 Receveur General (General-steuereinnehmer) zu Münster i. W. Alsdann wohnte er in Bonn, später in Barmen.Nach dem Ableben seiner bis zu ihrem Tode an der Firma „Gebrüder Weyersberg". betheiligten Schwiegermutter, Frau Wwe. Wilhelm Weyersberg, zog er nach Solingenund trat in dieses Geschäft mit ein.
11 Kinder, unter welchen Emilie Plenriette Berg, verm. m. Wilhelm Berg — LuiseJulie Berg, unvermählt, gest. 1890 — Robert Hermann Berg, Pfarrer zu Barmen,gest. 1863 — Gustav Berg, vergl. S. 23 — Auguste Mathilde Berg, verm. m. Friedr.Wilh. Clauberg — Carl Moritz Gerhard Berg.
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