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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
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von Gotts Gnaden Romischen künigs, zu allen zeytten merer des Reichs, Hof-richter, Embieten den Ersamen Weisen, Burgermaistern, den Burgern desInnern, vnnd des euszern Raths, vnnd anndern Burgern gemainlich der Stattzu Rotenburg an der Tauber gelegen vnnsern grus, vnd alles gut, vnd thuneuch kundt mit disem brief, das für vnns komen ist der hochgeborn Fürst vnndherr, herr Friderich Burggraf zu Nürnberg, vnnd hat vns furgelegt: wiewol ervor zeytten von ettlicher spenne wegen, die er wider euch zu haben mayne,nach mänicherlay taidinge, die sich zwischen euch bederseit verlauffen hat, fürden Haubtman vnnd die, die vber den Landtfrid In Francken vnnd In Bayrngesetzt sein, mit euch komen sey, vnnd Imdaselbs erkennet vnnd brief gegebensein, Innhaltende, das Ir bederseite eür sachen oder clagen mit einem freunt-lichen rechten austragen sollet, an den Stetten, da das billich sein soll; Deuchteaber In, oder euch, das er, oder Ir solich Sachen die zeytte In desselben Land-fridsbrief begriffen nicht möchte oder wolte ligen lassen, So mochtet Ir bayderseitainander mit einem freuntlichen Rechten wol vordem, vnnd das austragen anden Stetten, da das billich sein soll, als des egenanten Landtfrids brief aus-weiset, vnd wellich parthey vnnder euch des ein Leuterung haben wolte, wodas billichen sein solte, verstundent Ir wol, von wem Ir dann eur herlichaitvnnd Freyhait habend, da Ir baiderseit, oder eur ein parthey das austragenvnnd vordem möcht, ob Sie wolt etc., Als dann das In des egenanten Landt-frids brief aigentlicher begriffen ist. vnnd wiewol er euch darauff sider hermer wann ainest geschriben, vnnd euch, nach laute soliclier erkantnus vnndLanndfridsbriefe, für den obgenanten vnnsern Herrn den Römischen kunig, alsfür den, von dem er vnd Ir Freyhayt habt, geuordert habe, Rechts da zu pflegen,Jedoch so habt Ir euch des bisher gewaigert, das Im zu groszem Schaden komensey vnd teglich kome, vnnd hat darumb vns, als des hailigen Reichs hofgerichtshofrichter, angeruffen, Im des hailigen Reichs rechts von euch zu lielffen, Alsrecht ist. Wann wir nu des Ime, vnd ainem Jeglichen, der des begert vnnd dasanrufft, pflichtig sein, darumb, von des vorgenanten vnnsers Herrn des Kunigsgewalts vnd hofgerichts wegen, gebieten wir euch mit disem brief, daslr euchvor vns, oder wer das vorgenant Hofgericht besizen würdet, an demselbenHofgerichte gegen clage des vorgenanten Herrn Friderichs verantworten, vnndversprechen sollet, als recht ist, vff den nechsten Freytag, nach sant Anthoniitage, der schierst kumbt. Geben zu Schweinfurt, nach Cristi geburt viertzehen-hundert Jar vnnd darnach Inn dem Sechsten Jare, des nechsten Sambstagsnach sant Eisbeten tage." Da nun der vorgeschriben brief, also gelesen vnndverhört ward, da zaigte der vorgenant Burggraf Friderich des vorgenantenLandfrids brief, vnnd bat durch seinen fürsprechen, den auch zu lesen vnd

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