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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
390
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zuuerhören, der stund geschriben vnnd lautet also:

. *) Ynnd da der vorgescliriben des Landtfrids brief

auch also gelesen vnnd verhört ward, da leget für der vorgenant BurggrafFridericli mit seinem fiirsprechen, wie wol er den vorgenanten von Rotenburg,nach dem vnnd Im der vorgescliriben brief von dem egenanten Lanndfrid wor-den were, verschriben, vnd nach laut desselben Lanndtfrids briefe, ain freuntlichrecht, mit seinem offen brief an Sie geuordert bette, das sie Im das vmb seinclage vnnd notturfft ergen lassen wolten vor dem obgenanten vnserm Herrndem künig, von dem er sein herligkait vnnd Freyhait verjehe, vnnd die auchvon Im, als ainem Romischen künig, vnd von sein vordem von desselbenvnnsers Herrn des künigs vorfarn an dem Reiche herbracht hetten, vnd ermaynet, nach dem vnnd sie demselben vnserm Herrn dem künig, als ahn Rö-mischen künig, gesellworn vnnd huldung gethon hetten, das sie Ir freyhait vonniemandt annders, dann von Im verjehen, vnnd darumb demselben BurggrafFridericli vmb sein clage, die er zu Im (sie!) hette, vor demselben vnnsermHerrn dem künig des Rechten billicli gehorsam sein sollten, Als dann das des-selben Burggraf Friderichs brief, den vorgenanten von Rotenburg darauff ge-sandt, des abschlifft auch von worte zu worte vor vns In gerichte gelesen vndverhöret ward, aigentlicher ausweiste; Jedoch so hette er dorauff dieselbenvon Rotenburg für den vorgenanten vnsern Herrn den künig nicht bringenmögen, Sunder sie hetten Im In Irem offen brief wider geantwurt, sie wüstenwol, das Er sein herligkait vnnd Freyhait von Römischen Kaysern vnnd Kö-nigen, vnnd besunder von dem vorgenanten vnnserm Herrn dem künig hette,also hetten sie auch, vnd getrauten seinen gnaden wol, er liesze sie dabeybleiben, Deuchte In aber, das erlebt a nn ders zu Inen zu sprechen hette, dauoner nicht lassen wolte, das er In dann verschribe, was das wer, darauff woltensie Im aber antwurten, als sie dann solten, als das In Irem offen versigeltenbrief, der vor vns auch gelesen vnd verhörett ward, aigentlicher, vnnd volligc-liclier begriffen was. vnd darumb so hette er gebetten, sie für das vorgenanthofgericht zu haischen, als recht wer, vnnd In dem obgeschriben desselben

hofgerichts Ladbrief verhöret were, vnnd hette vormals, nach recht vnnd ge-wonhait desselben hofgerichts, zwo clage A'ff sie vnd Ire gueter vnnd habe,varende vnnd ligende, gethon, erstanden vnd erlanget, als recht wer, das siedas nit verantwort hetten, noch nyeman von Iren wegen verantwort hette, alsrecht wer. vnnd claget nu sein dritte clag vff sie vnnd solich Ire güter viidhabe, varende vnnd ligende, Nachdem vnnd dann solich sein clage, nach rechtvnnd gewonhait des egenanten hofgerichts, herkomen weren, vnnd mit namenso claget er zu denselben von Rotenburg, das sie In In seiner person für Ir