gehalten werden ongeüerde. Were auch sach, das vnsrer eines man oder dienervntereinander, wo Ichs herren die vnter vns weren, icht zu schicken gewonnen,das sullen sie auff irs herren Rat zu austrag lassen komen mit fruntschaftoder mit einem fruntlichen rechten auff funff oder auff Siben, oder den merernteil vnder In, In wendige in einem Monad, als die clag furkomen ist on-geüerde, vnd was also zwischen in erfunden oder ausgesprochen wirdet, dazsol von beiden teilen vnuerbrodienlichen gehalten werden. Were aber, das einpartey vnter in also nicht volgen wolte, so sullen vnd wollen wir obgenantenherren getrewlichen dem andern teil sein beliolfen in aller weise, als vorge-schriben stet ongeüerde. Gewunne aber vnsrer eines oder mere, als ofte dasgeschehe, burger oder gepawre, tzu des andern herren purgern oder gepaurenicht zeclagen oder zu sprechen, demselben clager sol der richter, vnder demder beclagt oder die beclagten wonen oder siezen, vnuertzögenlichen rechteshelfen, als desselben gerichtes recht stet ongeüerde, ob die clag nicht frunt-lichen mag abgenomen werden, vnd welcher richter daran seümig wurde, densol vnd mag sein lierre absetzen, nach gnaden püssen vnd straffen. Ob auchvnsrer eines oder mer ebener oder vndertan weren, oder hetten dieselben imandbey in furbasz wonhaftig, der oder die sich an recht, als vorgeschoben stet,nicht wolten lassen benügen, vnd darüber freuein, oder vntat mit angreiffen,name, mort, prant, raup oder vnrechtem widersagen toten, den oder dieselbensol der lierre, vnter dem der oder dieselben gesessen sein, darumb straffenvnd püszen, nach erkentnüsz seines Rates oder seiner manen, nach gnad odernach rechten. Wolte aber der oder dieselben die erkanten straff oder püsznicht leiden, So scliol sie derselbe lierre mit macht oder mit gewalt nötigenvncl straffen, als scliedlicli leute; Mpclit aber derselbe lierre dasselbe mit seinermacht allein nicht vollenden, noch Volbringen, So sullen im die andern herrenmit irer macht vnd getzewge ongeüerde darezu getrewlichen sein beliolfen,nach dez vorgenanten herren bedürffen vnd furdrung, Das der oder die vnteteralso gestraft vncl gepüszet mügen werden, vnd dartzu sol der lierre, in deslanden der oder die vnteter gesessen sein, seinen getzeuck vnd werekleutoleihen vnd haben nach seinem vermügen ongeüerde, Yncl sol auch derselbefreueler oder vnteter weder fricl noch geleit haben in allen vnsern landen, ge-rieten, gericliten, Steten oder slossen; Geb in aber darüber ymand frid odergeleite, dez doch nicht geschehen sol, dasselbe sol nicht krallt noch machthaben ongeüerde, es were dann, das sich ymands seiner beschuldigung ver-antworten wolte, daruff man den oder dem geleit geben vnd ir entsehuldigungverhören sol. Geschehe auch, das wir ein andrer also zu hilfe ziehen würdenin solichen oder andern sachen, so sullen dieselben, die die züg also teten, mit
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