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6 (1860) Urkunden der fränkischen Linie : 1398 - 1411
Entstehung
Seite
96
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von wem das were, darczu sullen die andern, ir Ampleute vnd alle die iren,alspalde sie des ermanet werden, czu stunde ziehen, so sie sterckest vnd lnech-tie'st mügen, dasselbe zu breten vnd zu vntersteen, vnd dieselben name oder

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habe uff recht zubehalten, als ferre sie kunnen vnd mügen ongeuerde. Gewunnevnser einer zu dem andern selbir ichte czuspreehen, als ofte das geschehe, Sosol der herre, der da clager ist, aus des andern herren, zu dem er czu clagen,oder zesprechen hat, Rate einen obman kiesen vnd nemen; zu dem sol iglicherherre seiner schiedlich mane oder diener drey oder vier bescheiden vnd geben.Mugen dann dieselben Siben oder newn die sach mit wissen beyderteil frunt-hchen abgenemen vnd gerichten, wie sie das also richten vnd abnemen, dapeysüllen wir beide teil beleiben; Mochte aber die saclie also mit wiszen frünthchennicht gerichtet werden, So sol der obman vnd die, die von beiden teilen alsodartzu beschieden sein, ein früntlich recht - sprechen, vnd was die mitsamptedem obman, oder dem merern teil vnter in, für ein früntlich recht erkennenvnd sprechen, das sullen wir von beiden teilen also halten vnd volfuren on-geuerde. Ynd sol des der obman alltzeit tag bescheiden an gelegenlich stetezwischen vns den herren, vnd die saclie mit früntschaft oder recht, als vor-geschriben steet, zu ende pringen zu dem lengsten in den nechsten vier woclien,nach dem als dann die clag wirdet angeuangen ongeuerde. Gewunne abervnsrer eines diener oder mer, Grafen, herren, Ritter oder knechte, oder vnder-tan, in welchem wesen er were, geistlichen oder werblichen zu dem andernherren selbes icht zu sprechen, oder an im icht zevordern, als ofte das geschehe,So sol der herre, zu dem der Zuspruch oder die vordrang also geet, oder ist,zustundan, als er des von dem clager ermant wirdet, tag bescheiden vnd im inden nechsten vier wochen dornach zu dem lengsten aus sein selbes Rat fünffoder siben, gehorsam sein des rechten, vnd was tzu iglicher czeit der Rat oderder merer teil also erkennet, Das sol auff bede Seiten getan, gehalten vnd voll-furet werden, ob anders der zusprach oder die vordrang nicht gutlichen abge-nomen möchte werden. Als dicke auch vnsrer eines Grafen, herren, mann,diener oder vndertan zu des andern Herren Grafen, man, diener oder vndertan,einen oder inere, zuclagen gewinnet, derselbe herre, dem also geclagt wirdet,oder sein hofmeister, sol dem clager vnuertzogenlichen tag bescheiden in des-selben herren liofe, oder an sulich stete, die dem herren oder dem hofmeisterdas allerbecpiömlicliest duncket, vnd von dem beclagten dem clager dez rech-ten, nach seiner erb ein Rete oder mannen fünff oder Siben erkentnüsz, helfen,nach zeite der clag In den nechsten viertzehen tagen, oder uff das lengste invier wochen, ob die saclie oder clag gütlichen nicht gerieht oder abgenomenmochte werden, vnd dieselbe erkentnüsz sol vffbeid Seiten stete vnd vnuerrückt