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Nachrichten zur Geschichte des Geschlechts der Herren von Kröcher : aus Urkunden, Archivalien, und Familiennachrichten
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so oft es noth ist, zu allen Gebäuden in dem Rodan unterdem Fließe Dosse, nach Inhalt ihres Privilegiums Eichenholzfrei und ungehindert hauen und wegführen, zu Latten abernur Eschenholz, Zu ihrer Feuerung und Heitzung sollen siezu jeder Zeit im Rodan weiches Holz hauen und wegführenkönnen, doch nicht weiter, bis im Rodan, und bis zum Fließ dasnach dem Dorfe Dreetz geht; was jenseits an Holz steht, gehörtnicht zum Rodan. Wenn aber Jemand über Nvthdurst Holzwegführt, so mögen die von Kröchern ihn dieserhalb anspre-chen. Würden die von Kröcher von den Nachbarn wegendes Rodans angefochten, so sollen ihnen die von Wusterhau-sen beistehen und behülflich sein. DaS Alles haben die vonWusterhausen, und eben so Hans, Ludeke und Jacob vonKröchern, Gebrüder, in voller Macht aller ihrer Brüder undVettern zu Dreetz gesessen, bewilligt und angenommen. Ge-geben zu Kölln an der Spree.

Der Ort Dreetz hatte ehedem 5 Rittergüter-, zwei ge-hörten 1512 denen von Kröcher, einer denen von Lüderitz,einer denen von Maltitz, und der fünfte denen von Lochow.^)

Im I. 1522 überließen die von Rohr zu Meienburgund Holzhausen den Bauern zu Schönermark einen Teich undetliche Ländereien. Dabei ist Jacob mit seinen älteren Brü-dern Ludicke und Hans Zeuge. Alle drei wohnten damalszu Lohm.

Nach dem Landregister des Landes Ruppin, durch Wolf-gang Redorff im I. 1525 aufgenommen, war der Besitzstandder Herren von Kröcher in diesem Lande folgender:

Aus Fiechel erhielten sie einen Winspel Roggen anPacht. Aus Ganzer 66 Schillinge Bede, den Zehnt unddas Rauchhuhn eines Bauern. Campiel gehörte den von

t) kiedel l. Hpithl. IV. SV3.

2) Bratring die Grafschaft Ruppin 478.

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