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Nachrichten zur Geschichte des Geschlechts der Herren von Kröcher : aus Urkunden, Archivalien, und Familiennachrichten
Entstehung
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strotzend, darbot, auf den Ritter Johann einen tiefen und nach-haltigen Eindruck hervorgebracht hat. Ihm entging es schwer-lich, wie viel die Cultur, von äußeren Mitteln nicht zu kargunterstützt, aus dieser Gegend schaffen könne, und wohl mager dies seinen Enkeln oft gepriesen haben, welche, wie eSscheint, und sich nachher zeigen wird, wahrscheinlich die erstenKröcher gewesen sind, die sich hier seßhaft machten.

In demselben Jahre 1274 ist Ritter Johann noch Zeugezu Havelberg, als dieselben Markgrafen der Stadt Havelbergmehrere Rechte bestätigen, und ihr auch das Recht verleihen,im Rodahn zu holzen. ')

Im I. 1276 ist er zu Havelberg Zeuge, als dieselbenMarkgrafen die Grenzen zwischen Milow und Rathenow fest-setzen, welche Johann von Kröchern mit Andern regulirt hattet)Dieses Geschäft ist wahrscheinlich nicht ohne Schwierigkeitengewesen, und forderte eine umsichtige Behandlung. Er nimmtin der Zeugenreihe den ersten Platz ein.

Wir finden den Ritter Johann im I. 1277 zu Stendalbei den gedachten Markgrasen am Hofe anwesend (die Fürstenwohnten hier in der Domdechanei), wo die Markgrasen derStadt Stendal das Recht eines Wochenmarktes verleihen.Er wird hier ausdrücklich den Rittern beigezählt, in den an-dern Urkunden ist er durch das Wort Herr bezeichnet.

Im Jahre 1279 ist er am Hofe der gedachten Mark-grafen auf dem Schlosse zu Tangermünde anwesend und Zeuge,als die Markgrafen dem Domstifte Getreidehebungen aus demDorfe Wollenrade vercignen. ")

Am 4. März 1282 vereigneten die Markgrafen Otto

124.

1) kiedel cod. I. Hptihl. I. 26.

2) kei-ken Lud. IV. 442. V. 82.

3) «erkon Cod. VII. 442.

4) kivdol Ood. I. Hptthl. V. 42.

kiedel 0od. II. Hptthl. I.

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